präsentiert von Rotraut Schöberl
Sunset Park - Paul Auster
«Sunset Park» beschreibt die Hoffnungen und Sorgen einer unvergesslichen Schar von Menschen, die in den dunkelsten Zeiten der jüngsten amerikanischen Wirtschaftskrise zusammenkommen: ein rätselhafter junger Mann, der wie besessen Trümmer fotografiert; eine kühle Cineastin mit Hang zum Androgynen; ein politischer Aktivist, der in seiner Klinik für kaputte Dinge Artefakte einer verschwundenen Welt repariert; eine Malerin erotischer Themen; eine einst gefeierte Schauspielerin, die sich auf ihr Comeback am Broadway vorbereitet; ein Kleinverleger, der versucht, seinen Verlag und seine Ehe zu retten. Die dramatischen Ereignisse, die das Schicksal von Austers Helden verbinden, kulminieren in einem besetzten Haus im heruntergekommenen Stadtteil Sunset Park, Brooklyn, und sie zeichnen ein bewegendes Bild des heutigen Amerika und seiner inneren Dämonen. Dieser Roman ist eine emotionale und politische Tour de Force – am Puls der Zeit und dunkel glänzend.
Swinging London - Rainer Metzger
Mary Quants Minirock und Vidal Sassoons »Bob«, Pop Art und Op Art, Richard Hamilton und David Hockney, Francis Bacon und Lucian Freud, der Fotograf David Bailey und sein bevorzugtes Model Jean Shrimpton, die Beatles und die Rolling Stones, The Who und The Kinks, Emma Peel - im modisch körperbetonten Catsuit - und James Bond, die Architektengruppe »Archigram« und ihre utopischen Entwürfe - die Welthauptstadt der Kultur hat sich Mitte des 20. Jahrhunderts von Paris nach London verlagert. Zumindest in den »Swinging Sixties« hat die britische Metropole Trends gesetzt, die bis heute Bestand haben. London hatte vorgegeben und verkörpert, was an Aufgeregtheit, Innovativität, Avanciertheit denkbar war. Drei Phänomene waren es, die den Take Off in die Zukunft trugen: Mehr Jugendliche, mehr Wohlstand, mehr Massenkommunikation sind die Ingredienzen für die Sechziger und für die Pop-Kultur, die sie prägt. Dass es London war und nicht eine der anderen Hauptstädte des Westens, in denen diese Pop-Kultur ganz zu sich kam, ist Thema dieses Buches. Rainer Metzger gelingt ein weiteres Mal eine erhellende Zusammenschau jener kulturellen Phänomene, die eine Stadt zu einem bestimmten Zeitpunkt in den Fokus der Weltöffentlichkeit rückten.
Meine Tochter Amy - Mitch Winehouse
Musikalisch hat Amy Winehouse alles erreicht, aber mit dem Leben als Superstar kam sie nicht zurecht. Fünf Grammys, weltweit meistverkauftes Album 2007, Stilikone auf der einen Seite - tragische Beziehungen, zuviel Alkohol und Drogen auf der anderen. Und obwohl sie Dauergast in der Klatschpresse war, wissen wir so gut wie nichts über den privaten Menschen Amy Winehouse. In diesem sehr persönlichen und berührenden Buch schildert ihr Vater Mitch Winehouse das bewegte Leben seiner Tochter, wie er es aus nächster Nähe miterlebt hat - von der unbekümmerten Kindheit über die rasante Karriere bis zu ihrem tragischen Tod im Juli 2011. "Ich konnte sie beschützen, aber nicht retten", so das erschütternde Resumée des Vaters. Mit exklusiven Auszügen aus dem Tagebuch von Mitch Winehouse und vielen bisher unveröffentlichten Fotos.
Alle Einnahmen des Autors aus dem Verkauf des Buches gehen an die Amy-Winehouse-Foundation.