"Gipsbomber" im Dauereinsatz. Für viele Ski- und Partyhungrige ist der Winterlaub schlagartig vorbei! Sie müssen in Ambulanzjets nach Hause geflogen werden.
Extase, Euphorie, Enthemmung... das ist Apres-Ski in St. Anton am Arlberg.
Hier zählt für viele Skifahrer nicht nur die weiße Pracht, sondern vor allem
Schnaps, Jagertee und Glühwein. Der Alkohol lockert so manche Hüfte, nur auf
der Piste wird’s dann schwierig. Halswirbelbruch, Schädelhirntrauma oder
Kreuzbandrisse sind die Folgen. Notärzte in Skigebieten sind während der
Wintersaison im Dauereinsatz und die Tiroler Krankenhäuser platzen aus allen
Nähten. Seit 1980 gibt es für Verletzte einen sehr speziellen
Service - den so genannten "Gipsbomber".
Dieser „Gipsbomber“ transportiert jeden Winter 1600 verletzte Skiurlauber von Innsbruck nach Hause. Für sie ist der Urlaub zwar vorbei, doch dies kann der Stimmung im fliegenden Lazarett trotzdem keinen Abbruch tun.
'EVENT TV' zeigt den Ausnahmezustand in St. Anton am Sonntag, dem 21.02.2010 um 22:05 Uhr auf PULS 4.