Vor zweieinhalb Jahren, im August 2014, fällt der sogenannte Islamische Staat im nordirakischen Sinjar-Gebirge ein. Dort leben damals noch die Jesiden. Eine Minderheit die den Kurden zugerechnet und wegen ihrem Glauben von den ISIS-Kämpfern als "Teufelsanbeter" bezeichnet wird. Dementsprechend brutal geht der IS vor. Die Vereinten Nationen sprechen von einem versuchten Völkermord. Unsere Reporterin Alexandra Wachter hat heute die überlebende Jesidin und Sacharow-Preisträgerin Lamya Haji Baschar getroffen.