Der Bauer, die Bäuerin und ihr Bua, der Ernstl, sitzen in der Stube und stellenfest die Eckbank is scho ganz schirch und schäbig. Hüft nix, die miassn in’dStodt a neie Eckbank besorgen. Der Bauer richtet den Traktor her, hängt denAnhänger an und die Bäuerin sagt: "Es is recht kalt, setz a Haubn auf!" Erfindet die Hauben auf die Schnelle nicht und nimmt die vom Buben, derzuhause bleibt. Sie fahren in die große Stadt, Güssing, und sehen da baldeinmal ein schönes Gebäude, wo drauf steht: "Bank“. Der Bauer parkt denTraktor ein und sie geh’n rein und die Bäuerin sagt zu der jungen, hübschenDame die dort arbeitet: "Griaß Gott, wir hättn gern a neiche Eckbank." Unddie Schalterbeamtin sagt: „Is des Ihrna Ernst?!" "Na, des is da Karl. Er hattnua dem Ernst sei Haubn auf."