Ein Pfarrer und ein Rabbiner sitzen in einem Zugabteil einander gegenüberund der Rabbiner schaut und kann sich nicht mehr zurück halten und fragtden Pfarrer: „Entschuldigen Sie, Sie sind so ein Neutestamentarier, gell? Siesind ein Pfarrer.“Sagt er: „Ja, ich bin katholischer Priester.“ Sagt er: „Sagen Sie, was michinteressiert: Ist des a gutes Geschäft? Kann man da Karriere machen?“„Selbstverständlich, schau’n Sie: I bin Priester, ich kann Pfarrer werden,dann habe ich eine eigene Pfarre mit einer Köchin, einer Wirtschaft.. alles habich da.“ Sagt er: „Wenn Sie san a Pfarrer, dann is es aus mit der Karrier’?“Sagt er: „Aber wo denn! Ich kann Bischof werden. Bischof - dann bin ich derChef von allen Pfarrern.“Sagt er: “Uh, das ist ein gutes Geschäft. Und Sie sind Bischof - dann is’vorbei?“Sagt er: „Nein, ich kann auch Kaplan werden. Da bin i dann der Chef von allenBischöfen und kann sogar an den Vatikan berufen werden.“Sagt er: „Gell, wann Sie san im Vatikan a Kaplan is aus mit der Karrier’?“Sagt er: „Nein, ich könnte theoretisch auch Papst werden.“„Papst! Kenn i! Gutes Geschäft! Winkt immer nur, sehr gut. Aber wenn Siesind der Papst, ist es dann aus mit der Karriere?“Sagt er: „Lieber Herr Kollege, entschuldigen Sie. I kann do ned der liebe Gottauch noch werden.“„Sehen Sie! Einer von den uns’rigen Leuten is’ geworden!“