Ein junges Pärchen in der Hochzeitsnacht: sie legt sich ins Bett, voller Erwartung. Er kummt, legt sich zuwe, greift ume, sagt er: „Mei, a schens Wieserl.“ Foit ume, schloft. Denkt sie sich: „Des kann’s jetzt ned sein aber najo, wegen’d Hochzeit is er sicher miad. Morgen wird’s scho anders werden.“ Zweiten Tag gengan’s wieder auf’d Nocht in’s Bett, sie legt sich wieder voller Erwartung eine, er kummt, legt sich zuwe, greift ume, sagt: „Mei, a schens Wieserl.“ Foit ume, schloft wieder. Denkt sie sich: „Des kann’s ned sein. Aber morgen gib i’s erm.“ Nächsten Tog gengans’s wieder schlafen auf’d Nocht, sie legt sich ins Bett. Er kummt, greift ume: „Mei, a schen’s Wieserl.“ Foit, ume. Wird’s narrisch, sagt’s: „Und wenn auf der Wiesen ned boid a Bam steht verpocht i’s.“