In einem Edelbezirk, vor einem Edelbordell möchte man sagen - man möcht’ sich versteigen in den Ausdruck ‚Freudenhaus‘ weil man so eine Freude hat wenn man hingeht - und läutet es vor der Tür. Es wird eine Gesichtskontrolle gemacht, g’schaut: vor der Tür’ steht ein Geistlicher. „Guten Abend, mein Name ist Bruder Bernhard. Ich möchte gerne zur Jaqueline.“ „Wos zur Jaqueline? Sie wissen schon, T’schuldigen Sie Hochwürden, die Jaqueline kostet fünftausend Euro für zwa Stund’.“ „Das macht nichts“, sagt er, „ich möchte zur Jaqueline.“ Wird hereingelassen, geht hinein, verbringt zwei Stunden bei der Jaqueline, gibt ihr 5000€, geht. Nächster Tag, gleiche Zeit: „Guten Abend, gelobt sei der Herr. Mein Name ist Bruder Bernhard, ich möchte bitte zur Jaqueline.“ „Ja aber Sie wissen...“ „Ja, ich weiß. Ich kenn die Prozedur. Ich geh’ zur Jaqueline, 5000€.“ Am nächsten Tag das Gleiche: „Guten Abend, im Namen des Christ..“ Und hin und her, „Amen.“ erledigt. Und wie der weg ist sagt dann die Dame bei der Rezeption: „Entschuldigung, Hochwürden ich muss Sie was fragen. Sie kommen jetzt drei Mal zur teuersten Prostituierten hier, also zur Jaqueline, bezahlen da... und Sie sind Geistlicher. Wie geht denn des zam?“ „Schaun Sie, liebe Frau: Der Bruder von der Jaqueline ist gestorben und er hat mir das Gelübte abgenommen, dass ich 15 000 € vorbei bringe.“