Ein einzelner Herr ist nach dem Beziehungsende nach Dubai geflogen, um sich dort umzuschauen und trinkt schon das sechste, siebente Glas Rotwein an der Bar im Nobelhotel auf der Palme und auf einmal kommt eine Einheimische zu ihm, spricht ihn an, findet ihn nett und möchte mit ihm aufs Zimmer gehen, ob er nicht mit ihr am Zimmer das Guckguck Spiel spielen möchte und er sagt: „Was ist das, das Guckguck Spiel?“, „Das kann ich Ihnen nur am Zimmer zeigen, vertrauen Sie mir, Sie wohnen im ersten Stock hab ich gehört an der Rezeption.“ Sie gehen aufs Zimmer und sie sagt: „Wir machen jetzt das Licht aus und es ist ganz dunkel und dann sag ich Guckguck und die ziehst dein Kleidungsstück aus und dann sagst du Guckguck und ich zieh ein Kleidungsstück aus, bis wir ganz nackt sind und dann sehen wir weiter.“ Er denkt sich, das ist ein gutes Spiel, das machen wir. Sie schalten das Licht aus und sie fängt an: „Guckguck“ und er hat seine Jacke ausgezogen und dann hat er gesagt: „Guckguck“ und hat sich vorgestellt, was sie sich grad alles auszieht und dann ist das eine Zeit lang hin und her gegangen zu sagen. Irgendwann kommt von ihr kein Guckguck mehr und er sagt: „Guckguck! Guckguck!“ Er schaltet das Licht an und sie ist weg. Er ist splitternackt, das Geld ist weg, die Eurocheques weg, die Visa Karten weg, der Pass weg und das ganze Gewand weg. Komplett nackt, mitten in Dubai, ohne irgendwas. Er denkt sich: „Das kann nur mir passieren, was tu ich jetzt?“ In dem Moment hört er wie Scheichs vorm Hotel eine Prozession machen, er schaut hinunter und denkt sich: „Das ist meine Chance!“ Er gibt sich den Kissenbezug über den Kopf, hängt sich das Bett um den Körper, hüpft runter und marschiert scheinheilig bei der Prozession den Scheichs hinten nach. Auf einmal dreht sich der vordere Scheich um und sagt: „Ah! Warst a beim Guckguck Spiel?!“