Der kleine Franzi sudert schon die ganze Zeit weil er möchte seinen Vater unbedingt zur Jagd begleiten und sagt: „Papa, i mog gern mit zum Jagen, bitte nimm mi mit! Bitte! Bitte!“ Sagt der Vater: „Franzi, das ist eigentlich ka Kinderveranstaltung, aber jetzt gehst halt einmal mit. Aber wichtig ist, bitte merk dir, aufpassen! Aufpassen, nicht in die Schusslinie kommen!“ Der Franzi freut sich, dass er mitkommen darf und hüpft ganz fröhlich im Wald herum. Es kommt wie es kommen muss. Der Franzi wird getroffen genau im Gemächt. Er ist fix und fertig und schreit und rennt ins Dorf und sagt: „Mir homs in Sock gschossn! Mir homs in Sock gschossn! Aua, aua! Mir homs in Sock gschossn!“ Er rennt auf den Dorfplatz, trifft dort den Pfarrer: „Mir homs in Sock gschossn, Herr Pfarrer!“ Sagt der Pfarrer: „Franzi, ich kann ja dein Leid verstehen, aber bitte, das kannst du so nicht sagen. Das darf man nicht sagen. Da sagst du ‚Mir hams in Unterleib gschossn‘ und jetzt renn zum Doktor und erzähl ihm des!“ Er rennt durchs Dorf und schreit: „Mir homs in Unterleib gschossn! Mir homs in Unterleib gschossn!“ Er rennt hinein zum Doktor: „Herr Doktor, Herr Doktor! Mir homs in Unterleib gschossn!“ Schaut ihn der Doktor an und sagt: „Na sei froh, dass da net in den Sock gschossn haben!“