Es läutet an der Tür, der liebe Gott macht die Tür auf, steht dort ein völlig verbrannter Kater, zerfetzt in tausend Fetzen, er kann aber noch reden. Der liebe Gott sagt: „Was is’n passiert?“ Sagt der Kater: „S’Scheiße passiert! Furchtbar! I hob zwei Nebenfrauen ghobt, vierzehn Nebennebenfrauen, i hob 500 Kinder ghobt, 3000 Enkel, 5000 Freindinnen und des depperte Auto führt mi nieder und i bin hin, das gibt’s ja net! Woar immer so anständig.“ Sagt der liebe Gott: „Na, is wirklich deppert, des könn ma net mochn. Des könn ma wirkli net mochn. Soll i di gsund mochn, wüst wieder obe?“ „Na, i bleib im Himmel.“ „Host an Wunsch frei?“ „Najo, dann loss mi sitzen, i möcht bei einem Fenster sitzen und auf die Erde obe schaun.“ Der liebe Gott schnipselt mit den Fingern und macht die Tür zu. Kaum ist die Tür zu läutet es wieder. Der liebe Gott macht wieder auf und es stehen 26 kleine total verkohlte Mäuse draußen. Alle schreien durcheinander und er sagt: „Ruhe! Aner red!“ „Es ist furchtbar! Mir hom 300 Frauen gemeinsam, 7000 Nebenfrauen, 70 000 Freindinnen, 800 000 Kinder und dann schlogt der depperte Blitz ein. Des is a Frechheit!“ Der liebe Gott sagt: „Da is wirkli wos, i muss mim Petrus reden, das gibt’s ja net. Na wos woits? Woits wieder obe, gsund sein?“ „Na, na, könn ma net herobn bleibn?“ „Bitte, bleibt’s heroben. Dann moch i euch wieder gsund. Hobts an Sonderwunsch?“ „Jo, mir tätn gern Rollschuhlaufen.“ Nach ein paar Tagen geht Gott spazieren, kommt beim Kater vorbei, der am Fenster liegt, runter schaut und sich putzt. Sagt der liebe Gott: „Servas Kater!“ „Oh, hallo Chef.“ „Und? Wie gfoits da?“ „Na super!“ „Is net fad?“ „Wos haßt fad? Kaum denk i ans Essen, kummt scho Essen auf Rädern.“