Die Tochter kommt zum Tate und sagt: „Tatele, du möchst mich verheiraten, aber ich kann nicht heiraten, es ist unmöglich.“ „Wieso nicht?“ „Ich bin ka Jungfrau mehr.“ Den Tate trifft halbert der Schlag. Er denkt nach was er machen soll und sagt: „Pass auf, du gehst trotzdem zur Hochzeit. Machst du die Hochzeit. Und wenn du gehst mit deinem Bräutigam hinauf, gehst du nicht ins Schlafzimmer, du gehst in mein Arbeitszimmer. Da geb ich ein Leintuch über den Schreibtisch und stell da hin a Tinte. Und wenn du bist fertig mit ihm, dann schüttst du die Tinte über den Laken und den häng ma hinaus und dann ist alles wunderbar.“ Gesagt, getan. Der Herr hat ein Mazeltov Glasl zerdrückt, hinauf ins Arbeitszimmer, hurra die Gans ist da. Sie greift hinter sich, nimmt die Tinte und schüttet sie drauf. Das Tuch wird hinausgehängt. Am nächsten Tag schaut der Tate hinaus beim Fenster und sieht eine riesige Menschentraube. Er denkt sich: „Was ist los?“ Er geht hinaus, schaut aufs Leintuch und sieht einen riesen großen grünen Fleck. Sie hat die falsche Tinte erwischt. Der Tate denkt kurz nach und sagt: „Na was habt’s ihr?! Das ist ein Schwiegersohn! Bis in die Galle hinein!“