Das Erotikgewerbe. Für manche Familien alltäglich, was für andere erregend oder anrüchig ist. In der nächsten Folge von "SPIEGEL TV Österreich" begleiten wir Familien in dem Gewerbe.
Manche Familien verdienen im Erotikgewerbe ihr Geld. Ob aus Lust, Zufall oder aus der Tradition heraus, die Erotik sichert diesen Familien ihre wirtschaftliche Existenz. Für sie ist Alltag, was viele andere erregend oder anrüchig finden. So beispielsweise das Ehepaar Karin und Peter, die seit mittlerweile zehn Jahren als Koberer, also als Türsteher, der die Besucher ins Lokal lockt, und als Bardame auf der Großen Freiheit in Hamburg ihr Geld verdienen. Oder der Deutsche Siegi Köhler, der vor fast zwanzig Jahren eine Peepshow in Wien eröffnete, die jetzt sein Tochter übernommen hat.
Mit barockem Ambiente lockt hingegen das familiengeführte Bordell "Napoleonhof" in Oberösterreich. Acht Luxussuiten, Whirlpool und Zigarrenlounge sollen dort zahlungskräftige Kunden in die Horizontale bringen. Vor zwei Jahren entschieden sich die Brüder Joe, Fred und Petzi Leber den ehemaligen Landgasthof zu einem Freudenhaus der Luxusklasse auszubauen. Eine Million Euro stellten private Investoren für das Projekt zur Verfügung. Seit der Eröffnung vergnügen sich dort Reiche und solche, die sich dafür halten, ganz unter dem Motto "Lieben wie Gott in Frankreich".
In dieser Folge von "SPIEGEL TV Österreich" begleiten wir Bordell-Betreiber durch ihren ungewöhnlichen Arbeitsalltag, egal ob beim Einkauf im Sexshop, bei der Hausreinigung oder bei der Privat-Party nach Feierabend.
SPIEGEL TV Österreich
Wenn das die Nachbarn wüssten - Erotik als Familiengeschäft
Montag, 16.07.2012
20:15 PULS 4
auch in HD und online