Die wichtigsten NFL-Begriffe von A bis Z

Audible: Wenn der Quarterback einen bereits angesagten Spielzug kurz vor dem Snap noch einmal ändert, spricht man von einem Audible.

Backfield: Im Backfield stehen die Offense Spieler, die nicht direkt an der Line of Scrimmage aufgestellt sind. Dazu gehört auch der Quarterback.

Blind Side: Die Blind Side ist die Seite der Offense, der der Quarterback nach dem Snap seinen Rücken zuwendet. Bei einem Rechtshänder ist das zum Beispiel meistens die linke Seite.

Blind Side Hit: Der Blind Side Hit ist ein Tackle von der Blind Side. Quarterbacks werden auf der Blind Side deshalb meistens vom stärksten Offensive Lineman im Team beschützt.

Blitz: Der Blitz ist ein Abwehrspielzug, bei dem die Verteidiger auf den Quarterback zustürmen, um ihn entweder vor dem Wurf zu Boden zu reißen oder seinen Pass zu verhindern.

Block: Ein Block ist der Versuch, einen Gegner aus dem Weg zu schieben und damit Raum frei zu blocken. 
An der Line versuchen zum Beispiel Offensive Linemen dem Ballträger eine Bahn frei zu blocken. Dann spricht man von einem Run Block. Versucht ein Liner einen Pass Rusher zu blocken, spricht man von einem Pass Block, Trap Block, Pull Block oder Screen Block.
Außerdem gibt es Cut Blocks und Zone Blocks und Double Team Blocks. Blocken zwei Spieler einen Gegner, spricht man von einem Double Team Block.

Clipping: ist ein illegales Tackle unterhalb der Gürtellinie in den Rücken des Gegners. Als Strafe erhält das Team des gefoulten Spielers einen Raumgewinn von 15 Yards.

Clock-Management: wird relevant, wenn nur noch wenig Zeit auf der Uhr bleibt. Vor der Halbzeit, vor allem aber vor Spielende ist effizientes und kluges Zeit-, also Clock-Management gefragt. Die Offense hat in diesen Situationen verschiedene Möglichkeiten die Uhr anzuhalten: ein Timeout (jede Mannschaft hat drei Timeouts pro Halbzeit zur Verfügung), ein Lauf out of bounds, ein Spike oder
ein unvollständiger Pass.

Coin Toss: Vor Beginn des Spiels erfolgt der Münzwurf, Coin Toss, genannt. Das Gastteam hat das Wahlrecht, ob es sich für Heads (Kopf) oder Tails (Zahl) entscheidet. Der Head Referee wirft im Anschluss eine Münze. Der Gewinner des Coin Toss darf dann entscheiden, ob er den Ball empfangen (Start mit der Offense) oder kicken (Start mit der Defense) möchte. Lehnt er das Angriffsrecht ab, dann bekommt er dieses zu Beginn der zweiten Halbzeit zugesprochen. Der Coin Toss wird vor einer Nachspielzeit (Overtime) erneut durchgeführt.

Complete Pass: Ein Pass, der aus der Luft gefangen und sicher festgehalten wird.

Conversion: ist die Möglichkeit nach einem Touchdown mit einem Spielzug zwei Extrapunkte zu erzielen. Dabei muss aus drei Yards Entfernung die Endzone noch einmal erreicht werden.

Delay of Game: ist eine absichtliche Spielverzögerung, die mit Raumverlust bestraft wird.

Down: ist ein Angriffsversuch. Dabei stehen einer Mannschaft vier Versuche zu, um jeweils zehn Yards vorzurücken. In der Regel wird beim vierten Down gekickt, um ein Field Goal zu versuchen oder einen Punt zu vollziehen.

Draftniks: sind Leute, die den NFL Draft eingehend studieren und darüber in den Medien berichten. Der wohl bekannteste aller Draftniks ist Mel Kiper Jr. Der Draft ist eine Veranstaltung der NFL, bei der die Teams der Liga Rechte an verfügbaren College- und Amateurspielern erwerben. Er findet zumeist im April statt und ist mittlerweile zu einem dreitägigen (Medien-)Spektakel geworden. Um Fairness und Balance zu gewährleisten, dürfen jene Teams, die in der vorangegangenen Saison am schlechtesten abgeschnitten haben, zuerst wählen (ihren "Draft Pick" machen).

Drive: Ein Drive ist die Summe aller Spielzüge. Er ist also eine komplette Angriffsserie bis der Gegner wieder im Ballbesitz ist.

DVOA: ist die aussagekräftigste Zahl im American Football und bedeutet Defense-adjusted Value Over Average. Ihre Kern-Statistik zieht in Betracht, ob ein Spielzug erfolgreich war oder nicht, und vergleicht das erzielte Ergebnis mit allen ähnlichen Spielzügen der letzten Jahre mit ähnlichem Down, Distance, Position, Zeit, Punktedifferential usw. also dem Ligadurchschnitt.

Encroachment: Ein Spieler bewegt sich vor dem Snap in die neutrale Zone. Resultat: Raumverlust von fünf Yards.

Endzone: Der Bereich, der auf beiden Seiten des Spielfelds zwischen Goal Line (Linie zwischen Spielfeld und Endzone) und End Line (Linie auf Höhe des Torgestänges) gelegen ist. Das "Ei" muss dorthin getragen oder gefangen werden, um einen Touchdown zu erzielen.

Extrapoint: Nach einem Touchdown erhält die angreifende Mannschaft die Möglichkeit mittels eines Kicks durch die Torstangen einen  Extrapunkt zu erzielen.

Face Mask: Face Mask wird sowohl das Gitter des Helmes genannt, als auch ein Griff in das Gitter. Ein Griff an das Gitter ist erlaubt, bei zugreifen oder daran ziehen wird die Aktion jedoch als Foul gewertet. Resultat: 15 Yards bei Absicht, fünf Yards ohne Absicht.

Fair Catch: ist ein Zeichen, das ein Spieler gibt, der sich vor dem Fangen eines Punts entscheidet nicht nach vorne zu laufen. Er darf in diesem Falle nicht vom Gegner attackiert werden. Wenn er den Ball nicht fängt oder fallen lässt, ist es ein freier Ball.

Fair-Catch-Kick: Nach einem Fair Catch hat das fangende Team die Option einen Field-Goal-Versuch zu starten. Vorteil: Die Defense steht zehn Yards entfernt. 

False Start: ist eine vertikale Bewegung eines Offense-Spielers. Vor dem Snap darf sich lediglich ein Spieler (Man in Motion) parallel zur Line of Scrimmage bewegen.

Field Goal: Erfolgreicher Kick durch die Torstangen, auf die man spielt, für den man drei Punkte bekommt.

First Down: Erster der vier Versuche, die dem angreifenden Team zur Verfügung stehen, um zehn Yards Raumgewinn zu erzielen.

Flag: Diese wird von den Schiedsrichtern aufs Feld geworfen, wenn ein Foul vorliegt.

Free Agent: Als Free Agent wird ein Spieler bezeichnet, wenn er bei keinem Team unter Vertrag steht.

Fumble: ist das Fallenlassen des Balles, wenn der Ballträger Kontrolle über den Ball hatte. Dies hat oft einen Turnover (den Verlust des Angriffsrechts) zur Folge. Wenn der Spieler den Ball erst verliert, nachdem er bereits am Boden aufkommt, ist dies kein Fumble. Der Ball muss aus der Hand geschlagen werden oder aus der Hand rutschen.

Fumble Recovery: Das Erobern des Balls nach einem Fumble nennt man Fumble Recovery.

Goalline: Die Goalline ist jene Linie am Ende beider Seiten des Spielfelds, die das Spielfeld von der Endzone trennt. Die Goalline selbst zählt bereits zur Endzone. Wenn der Ball die Goalline erreicht, wird ein Touchdown anerkannt.

Hail Mary: Hail Mary ist ein langer, selten erfolgreicher Pass in die Endzone kurz vor Spielende. Er wird vom zurückliegenden Team geworfen, um doch noch zu punkten.

Handoff: ist eine direkte Übergabe des Balls ohne ihn zu Werfen.

Hashmarks: werden verwendet, um das Spielfeld der Länge nach zu unterteilen. In der NFL werden sie im Abstand von 25 Metern zur Sideline genutzt. Liegt der Ball nach einem Spielzug außerhalb der Hashmarks wird er vom einem der Schiedsrichter, für das nächste Play auf der Hashmark platziert. Damit wird genügend Platz geschaffen, um einen Spielzug auch sinnvoll ausführen zu können. Kommt der Ball nach einem Spielzug zwischen den Hashmarks zu liegen, dann beginnt der nächste Spielzug von genau der Stelle aus.

Holding: ist ein Foul, bei dem ein Spieler der gegnerischen Mannschaft festgehalten wird, der sich nicht im Ballbesitz befindet.

Huddle: Ansammlung der angreifenden Spieler, bevor sie sich an der Line of Scrimmage positionieren. Im Huddle gibt der Quarterback den kommenden Spielzug vor.

Illegal Formation: Beim Snap müssen mindestens sieben Spieler der angreifenden Mannschaft an der Line of Scrimmage postiert sein. Ist dies nicht der Fall, spricht man von einer Illegal Formation, die mit 5 Yards Raumverlust bestraft wird. Es folgt eine Wiederholung des Versuchs.

Illegal Motion: Wenn vor dem Snap mehr als ein Spieler in Motion ist, dann wird dies als Illegal Motion bestraft und hat eine Penalty von fünf Yards zur Folge. Als Illegal Motion wird auch bezeichnet, wenn der eine Spieler, der sich parallel zur Line of Scrimmage oder nach hinten bewegen darf, sich vor dem Snap nach vorne bewegt. Die Strafe beträgt dann ebenfalls fünf Yards.

Inbound: bedeutet, dass ein Spieler sich noch innerhalb des Spielfeldes befindet.

Incomplete Pass: ist ein Pass des Quarterbacks, der den Boden berührt, bevor er vom Receiver gefangen und kontrolliert wird. Ein Incomplete Pass resultiert nicht in einem Ballverlust.

Intentional Grounding: ist das wegwerfen des Balles durch den Quarterback, ohne dass ein Passempfänger in der Nähe ist. Das Intentional Grounding wird nur gepfiffen, wenn sich der Quarterback noch in der Pocket, dem Raum hinter der Offense Line, befindet. Es ist gestattet, den Ball zu Boden zu werfen, um die Zeit zu stoppen. Die Uhr wird bei einem Incomplete Pass angehalten. Es ist aber verboten den Ball dorthin zu werfen, wo weit und breit kein Spieler der eigenen Mannschaft postiert ist. Einzige Ausnahme: Der Quarterback befindet sich außerhalb der Pocket.

Interception: ist das Abfangen des Footballs aus der Luft, wodurch die verteidigende Mannschaft das Angriffsrecht erhält.

Interference: ist die Illegale Behinderung eines Passempfängers oder - bei Kicks - des Kick Returners. Bei Pass Interference wird das Spiel von der Stelle fortgesetzt, wo die Interference stattfand.

Kickoff: Anstoß, bei dem der Kicker den Ball aus dem Tee (kleiner Plastikständer) nach vorne schießt.

Kick Return: ist der Versuch der Verteidigung nach einem Kickoff den gefangenen Ball nach vorne zu tragen.

Lateralpass: ist ein Rück- oder Querpass. Im Gegensatz zu einem Vorwärtspass darf der Lateralpass beliebig oft geworfen werden. 

Line of Scrimmage: ist eine Imaginäre Linie, an der sich die Mannschaften aufstellen, um den Ball nach einer Unterbrechung wieder ins Spiel zu bringen.

Man in Motion: Der Man in Motion ist der einzige Spieler der Offense, der sich vor dem Spiel parallel zur Line of Scrimmage bewegen darf, um für Verwirrung zu sorgen.

Man-to-Man Coverage bedeutet, dass ein Defense Spieler verwendet wird, um einen bestimmten Spieler der Offense zu verteidigen. Ziel ist immer, dass der verteidigende Spieler den angreifenden daran hindert einen Pass zu fangen.

No Huddle: Der Quarterback verzichtet auf eine Besprechung des nächsten Spielzugs. Das wird meist bei Zeitdruck gemacht.

Off-Season: Als Off-Season wird die circa fünfmonatige Zeitspanne nach der Super Bowl (Februar) bis zur nächsten Saison (September) bezeichnet.

Offside: ist das Abseits beim American Football. Die Defense ist abseits, wenn während des Anspiels ein Spieler in der Neutralen Zone steht. Die Offense ist abseits (False Start), wenn sich ein Angreifer vor dem Anspiel bewegt (Offense Line) bzw. in der Neutralen Zone steht. In beiden Fällen beträgt die Strafe fünf Yards.

Onside Kick: ist ein absichtlich kurz ausgeführter Kick, um schnell wieder in Ballbesitz zu kommen.

Out of Bounds: ist der Bereich außerhalb des Spielfeldes.

Overtime: Sollte es nach der regulären Spielzeit unentschieden stehen, dann wird eine 15-minütige Verlängerung, die sogenannte Overtime, gespielt. Sollte im ersten Angriff ein Touchdown oder ein Safety erzielt werden, ist das Spiel sofort zu Ende, ohne dass die andere Mannschaft nochmals ins Angriffsrecht kommt. Wird nur ein Field Goal erzielt, so kann die andere Mannschaft versuchen ihrerseits zu punkten. Sollte es nach Ablauf der 15 Minuten noch immer unentschieden stehen, endet das Spiel mit Remis. Ausnahme sind Entscheidungsspiele, wie Playoff Begegnungen oder die Super Bowl. Bei diesen Spielen wird so lange gespielt, bis ein Sieger feststeht.

Passroute: ist der einstudierte Laufweg des Passempfängers.

Passrush: Wenn Defense-Spieler den Quarterback unter Druck setzen und einen Pass erzwingen wollen, wird das Passrush genannt.

Penalty: ist eine Strafe, die von den Referees durch das Werfen einer gelben Flagge (Flag) angezeigt wird. Im Football werden Raumstrafen ausgesprochen. In besonders harten Fällen (krasses oder mehrfaches unsportliches Verhalten) kann ein einzelner Spieler, aber auch ein Coach, ausgeschlossen werden (Ejection). Die Höhe des Distanzverlusts ist dem Vergehen fix vorgegeben, steht aber in Relation zu dessen Schwere und kann fünf, zehn oder 15 Yards betragen.

Pick Six: nennt man einen Touchdown, der aus einer Interception resultiert.

Play Action: ist Ein Passspiel, das mit einem Laufspiel angetäuscht wird.

Playcall: Das Ansagen eines Spielzuges wird Playcall genannt. Dies gilt für Spielzüge der Offense, der Defense oder der Special Teams.

Pocket:  Ist die "Tasche" (Pocket), welche von den Offense-Line-Spielern gebildet wird, um den Quarterback bei Passversuchen vor den Attacken der Verteidiger abzuschirmen.

Post-Season: Die Playoff-Phase der NFL wird Post-Season genannt. In ihr finden die Wild Card Weekends, Divisional Playoffs, Conference Finals und die Super Bowl statt. Die Post-Season beginnt nach dem letzten Spielwochenende des Grunddurchgangs (Regular Season) und endet mit der Super Bowl. Danach folgt die Off-Season. Einen Monat vor der nächsten Regular-Season beginnt die Pre-Season.

Pre-Season: Als Pre-Season wird allgemein die Zeit der Vorbereitungsspiele bezeichnet.

Punt: ist ein Abschlag aus der Hand. Er wird von der angreifenden Mannschaft praktiziert, sobald sie die für einen First Down erforderlichen Yards nicht erreicht hat - gewöhnlich nach dem 3rd Down. Im Anschluss an einen Punt wechselt in aller Regel der Ballbesitz.

Quarter: Ein Footballspiel ist in vier Quarter (Viertel) zu je 15 Minuten Nettospielzeit unterteilt.

Quarterback: ist die zentrale Position des Spielgestalters, der den Ball vom Center durch die Beine zugereicht bekommt, um ihn entweder dem Running Back zu einem Rush zu überreichen oder über die Verteidigungsreihe hinweg einem Receiver zuzuwerfen. Außerdem kann der Quarterback selbst mit dem Ball nach vorne laufen.

Quarterback-Rating: Das Quarterback-Rating ist ein statistischer Wert, der die Leistung eines Quarterbacks, seine Fähigkeiten betreffend, beschreibt und vergleichbar machen soll. 

Quarterback-Sneak: Der Quarterback bewegt sich sofort nach dem Snap nach vorne.

Read Option: Eine spezielle Art eines Laufspielzuges ist die Read Option. Der Quarterback hat zwei Möglichkeiten: entweder er übergibt, wie üblich, dem Runningback den Ball, oder er gibt nur vor dies zu tun, behält den Ball stattdessen und läuft selbst.

Rookie: Ein Spieler, der seine erste NFL Saison bestreitet, wird als Rookie (Anfänger oder Neuling) bezeichnet. Der Großteil der Rookies kommt über den Draft in die NFL.

Roughing: ist ein verspäteter Angriff auf den Kicker oder den Quarterback nach Abgabe des Balls. Das Foul wird mit einem First Down oder einer 15 Yards-Strafe gepfiffen.

Running Back: Ein Spieler auf dieser Position hat die Aufgabe, den Ball durch die Verteidigungsreihe soweit, wie möglich nach vorne zu tragen.

Sack: ist der Angriff der Defense auf den Quarterback, bei dem er zu Boden gerissen wird, bevor er den Ball passen kann.

Safety: Dieser Begriff bezeichnet zum einen die Libero-Position in der Verteidigung. Zum anderen spricht man von einem Safety, wenn ein angreifender Spieler, der in Ballbesitz ist,  in seiner eigenen Endzone zu Boden gebracht wird. Dadurch bekommt die verteidigende Mannschaft zwei Punkte gutgeschrieben.

Scramble: ist Versuch des Quarterbacks, bei einem Passspiel den Verteidigern aus dem Weg zu gehen, um sich so zusätzliche Zeit für den Passversuch zu verschaffen.

Screen Pass: Der Quarterback täuscht einen langen Pass an, wirft jedoch einen kurzen.

Shotgun: Der Quarterback steht beim Snap ungefähr fünf Yards hinter dem Snapper. Durch die größere Entfernung erhält er mehr Zeit zum Passen.

Slide: ist ein nach vorne Rutschen nach einem Lauf. Dabei wird mit den Füßen voran gerutscht. Dadurch wird Verletzungen entgangen, da man beim Sliden nicht mehr angegriffen werden darf.

Snap: ist die Ballübergabe des Centers durch die Beine an den hinter ihm positionierten Quarterback. Mit dieser Aktion beginnt der Angriff. Bei einem Kick oder Punt wirft der Center den Ball seinem hinter ihm stehenden Mitspieler zu.

Spike: bedeutet, dass der Quarterback den Ball nach dem Snap absichtlich auf den Boden wirft. Ein Spike wird nicht als Intentional Grounding gezählt. Nach einem Spike wird die Uhr angehalten. Ein Spike wird außerdem ein Jubel-Wurf des Balls auf den Boden nach einem Touchdown genannt. 

Stiff Arm: Der Ballträger fährt einen Arm Richtung Gegner aus, um ein Tackling zu vermeiden und den Gegner möglichst auf Distanz zu halten.

Strong Side: ist die Seite der Offense, auf der der Tight End aufgestellt ist.

Sweep: Ein Sweep ist eine bestimmte Form des Laufspiels, bei der die Offense dem Runningback einen möglichen Weg rund um die Tackling Box freiblockt. Der Runningback läuft dabei zuerst horizontal, und erst wenn Löcher in der Defense entstehen oder freigeblockt werden, läuft er für Raumgewinn Richtung Endzone.

Tackle: ist eine Aktion der Defense, bei der der im Ballbesitz befindliche Spieler der gegnerischen Mannschaft festgehalten bzw. zu Boden gebracht wird. Ein Tackle ist nur gegenüber dem Ballträger gestattet.

Three and out: Die Offense erreicht bei ihrem ersten Angriffsversuch kein First-Down.

Time out: ist die Auszeit. Jeder Mannschaft sind pro Hälfte drei Auszeiten gestattet.

Touchback: Wenn nach einem Punt der Ball über die Endzone hinausrollt oder fliegt, gibt es einen Touchback. Die Offense startet ihren Angriffszug anschließend an der 20-Yard Linie.

Touchdown: ist das Spielziel eines Angriffs, das man dann erreicht, wenn der Ball entweder in die Endzone getragen wird oder von einem in der Endzone befindlichen Receiver gefangen wird. Für einen Touchdown bekommt man sechs Punkte.

Tripping: bedeutet Beinstellen. Das wird mit einer zehn Yard-Strafe bestraft.

Turnover: ist der Ballverlust und die damit verbunden Abgabe des Angriffsrechts. Es gibt drei Arten von Turnovers: Interception, Fumble und Turnover on Downs.

Turnover on Downs: Wenn die Offense es im vierten Versuch (4th Down) nicht schafft die noch erforderlichen Yards für ein neues 1st Down zu machen, spricht man von einem Turnover on Downs.

Two Minute Warning: Zwei Minuten vor dem Ende jeder Halbzeit signalisiert der Schiedsrichter das baldige Auslaufen der Spielzeit. Das Spiel wird aufgrund der Two Minute Warning unterbrochen.

Two Point Conversion: ist der Versuch nach einem Touchdown zwei Extrapunkte zu erzielen. Dabei verzichtet die angreifende Mannschaft auf das übliche Field Goal (1 Punkt) und absolviert stattdessen einen kompletten Spielzug von der gegnerischen Two-Yard-Line. Der Angriff ist erfolgreich, wenn der Ball in der gegnerischen Endzone von einem Spieler gefangen oder in diese getragen wird. Wenn die Two-Point-Conversion nicht erfolgreich ist, geht es mit einem Kickoff weiter.

Unnecessary Roughness: ist eine regelwidrige Aktion eines Spielers, der eine unnötige Härte bzw. Härteeinlage an Tag legt. Wenn ein Spieler seinen Gegner blockt oder tackelt und dabei Methoden anwendet, die über das Notwendige hinausgehen, wird es als Unnecessary Roughness bezeichnet und mit der höchstmöglichen Strafe von 15 Yards geahndet. Meist wird von Unnecessary Roughness gesprochen, wenn ein Spieler nach Ende des Spielzugs unnötig hart vorgeht.

Unsportsmanlike Conduct: kann mit unsportlichem Verhalten übersetzt werden, welches eine Raumstrafe von 15 Yards nach sich zieht. Beispiele dafür sind die Beschimpfung von Schiedsrichtern, übertriebener Jubel (=Verhöhnung des Gegners) oder das Abnehmen des Helms am Feld zwischen Spielzügen. Eine Strafe wegen Unsportsmanlike Conduct kann auch den Ausschluss eines Spielers (Ejection) nach sich ziehen.

Vince Lombardi Trophy: Der Pokal für den Gewinner der Super Bowl ist die Vince Lombardi Trophy. Seit 1971 ist die Trophäe nach dem legendären Trainer der Green Bay Packers, Vince Lombardi, benannt, der mit seinem Team die erste Super Bowl gewann. Davor hieß der Pokal „World Championship Game Trophy“. Die Vince Lombardi Trophy ist 3,5 kg schwer und  55 cm hoch. Der Materialwert beträgt rund 25.000 US-Dollar. Die Trophäe ist kein Wanderpokal und geht in den Besitz des Eigentümers oder der Eigentümer des Super Bowl-Siegers über.

Weak Side: ist jene Seite der Offense, auf der der Tight End fehlt.

Wide Receiver: ist die Position, die in der Regel von den schnellsten Spielern auf dem Feld ausgefüllt wird. Aufgabe des Wide Receivers ist es weite Pässe des Quarterbacks zu fangen, um im Anschluss daran möglichst weit in Richtung Endzone zu sprinten.

Wideout: ist eine andere Bezeichnung für die Position des Wide Receiver.

Wild Card: Ins Playoff der NFL kommen zwölf Teams. Neben den acht Divisionsgewinnern gibt es pro Conference noch jeweils zwei Wild Card Plätze für die besten Teams, die ihre Division nicht gewonnen haben. Diese spielen in der ersten Runde der Playoffs, an den sogenannten Wild Card-Weekends, gegen den Dritt- bzw. Viertplatzierten ihrer Conference.

Zone Defense: Von der Zone Defense wird gesprochen, wenn die Spieler statt einem bestimmten Spieler eine Zone des Spielfelds verteidigen. 

 

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