Drei Jahre nach Auffliegen des Meinl-Skandals bleibt Julius Meinl zumindest formell weiterhin in U-Haft. Die 100-Millionen-Euro-Kaution hält die Justiz wegen Fluchtgefahr zurück.
Laut der aktuellen Ausgabe des Nachrichtenmagazins „profil“ belastet der ehemalige Berater Rupert-Heinrich Staller den Bankier schwer. Für Meinl Bank-Vorstand Peter Weinzierl sind die Vorwürfe absurd. Staller sei zum Zeitpunkt der umstrittenen Zertifikat-Rückkäufe nicht bei der Meinl European Land oder der Meinl Bank beschäftigt gewesen, er könne also lediglich vom Hörensagen berichten. Darüber hinaus hält das Gericht laut Weinzierl klar fest, dass es keine Beweise gibt, die Julius Meinl in direkten Zusammenhang mit den Rückkäufen bringen. Am Dienstag, den 13.07.2010 trifft er auf PULS 4 in „Talk of Town. Darüber spricht Österreich“ auf Michael Nikbakhsh, Ressortleiter Wirtschaft des Nachrichtenmagazins „profil“. Unter der Leitung von Moderatorin Manuela Raidl stellt er sich erstmals live einer Diskussion.
Gäste:
Peter Weinzierl , Meinl Bank-Vorstand
Michael Nikbakhsh, Ressortleiter Wirtschaft des Nachrichtenmagazins „profil“