Die Massenpanik bei der Loveparde in Duisburg kostet 21 Menschen das Leben. Rund 511 Menschen sind bei der Techno-Veranstaltung verletzt worden.
Obwohl die Polizei vor einem Nadelöhr beim Zugang zur Veranstaltung gewarnt hatte, haben die Behörden grünes Licht gegeben. Das Sicherheitskonzept der Stadt Duisburg wird heftig kritisiert, die Zuständigen weisen jedoch jede Schuld von sich. Während man in Deutschland nach den Schuldigen sucht, fragt man sich, wie es um die Sicherheit bei Großveranstaltungen generell steht. Können ausreichende Sicherheitsmaßnahmen Katastrophen wie die in Duisburg verhindern? Bleibt der Faktor Mensch immer ein Restrisiko? Oder sind es die sparsamen Veranstalter, die Massenevents zum Risiko machen? Im Talk of Town Studio diskutieren Festival-Veranstalter Harry Jenner, ein Vertreter der Generaldirektion für öffentliche Sicherheit sowie der Leiter der Sanitätsdienste beim Wiener Roten Kreuz Mario Kessler.
Gäste:
Harry Jenner - Veranstalter des bevorstehenden Frequency Festivals
Mario Kessler - Leiter der Sanitätsdienste beim Wiener Roten Kreuz