Spitzbergen liegt 1000 km vor dem Nordpol und somit am Ende der Welt. An diesem Ort gibt es weder Ampeln, Arbeitslosigkeit und es darf auch niemand begraben werden. Spitzbergen hat nur eine Aufgabe, der Ort soll die Welt retten, wenn alles zu Grunde geht. Nach Epedemien, Seuchen oder Atomkriegen findet die Welt in diesem Back-up-Sytem das alles entscheidende um zu überleben. In dem Betonblock gibt es Samen zum Anbauen, um sich ernähren zu können und andere überlebensnotwendige Dinge. 130 m über dem Meeresspiegel führt ein 100 m langer Tunnel in den berg hinein. Zweimal jährlich werden Pflanzensamen von Schiffen aus aller Welt nach Spitzbergen transportiert und auf einem PC festgehalten. Die Samen werden tiefgekühlt aufbewahrt und werden ausschließlich von den Ländern angenommen. Der Permafrost sichert das Überleben der Samen für über tausenden von Jahren. Das Back-up-System soll das Überleben der Menschen gewährleisten.Was befindet sich in dem Back-up-System? Wieviele Samen werden gelagert? Wozu dient die Betonbox in Spitzbergen? Wieviel Grad beträgt die Temperatur? Wer kontrolliert die Temperatur der Saatbank? Wer trägt die Verantwortung für das Back-up-System? Kann dieses System tatsächlich das Überleben der Menschen sichern?