Chemische Pestizide stehen schon lange unter Kritik. Sie sind umweltschädlich und es tauchen immer mehr resistente Schädlinge auf. Die Alternative: Biopestizide aus natürlichen Substanzen und Bakterien. In diesem Bereich gibt es eine neue Hoffnung: Pilz-basierte Pestizide. Diese Produkte bestehen aus parasitären Pilzen, welche die Insekten befallen. Sie wachsen in den Insekten-Körpern und ernähren sich von ihrem Gewebe, bis sie sterben. Die Insekten werden zu „lebendigen Zombies“. Das klingt zwar brutal, hat aber zwei eindeutige Vorteile. 1: Die Pilze haben einen geringen Effekt auf die Umwelt. 2: Sie sind lebendig, entwickeln sich also mit den Insekten weiter. Resistente „Super-Schädlinge“ wären damit besiegt. Auch zwei Nachteile gibt es: 1: Die Pilze sind im Vergleich zu chemischen Pestiziden teuer. 2: Die Anwendung ist komplizierter und sie sind stark abhängig von Umwelteinflüssen. Trotzdem können die Insekten-fressenden Pilze die Zukunft der Pestizide sein, da chemische immer mehr Probleme verursachen.