DUELLE Strolz – Strache / Lunacek – Strache vom 11.9.2017

Informationen zu den Live-Umfragen von OGM während der  Politiker-Debatten auf PULS 4

PULS 4 beauftragte das OGM-Institut mit begleitenden Life-Umfragen während der TV-Debatten.

Dazu wird für jede Debatte eine Stichprobe von zumindest 500 wahlberechtigten ÖsterreicherInnen gezogen, die zu Hause die jeweilige Debatte verfolgen und kurz vor Ende online ihr Urteil abgeben.

Die Zuseher entsprechen hinsichtlich ihrer demografischen Merkmale (Geschlecht, Alter, Region, sozialer Stand, …) und Wahlpräferenzen (Sonntagsfrage NRW 2017) dem Querschnitt der gesamten Wählerschaft in Österreich.  Die statistisch bedingte maximale Schwankungsbreite beträgt bei einer Stichprobe von 500 Befragten +/-4,4% (bei einer Sicherheitswahrscheinlichkeit von 95,5%)

Diese maximale Schwankungsbreite tritt aber nur bei einem Ergebnis von 50% auf, wo der statistisch „wahre“ Wert  auf Basis aller 500 Befragter zwischen 45,6% und 54,4% liegt. Bei  Ergebnissen mehr in Richtung 100% oder 0% sinkt aber die Schwankungsbreite, bei 10 oder 90% beträgt sie nur +/- 2,6%. Vereinfacht ausgedrückt, sind also die Ergebnisse statistisch umso aussagekräftiger, je geringer oder größer sie sind. Bei Untergruppen der Befragten wie Frauen/Männer, Altersgruppen, Parteianhänger, etc. ist aber die Befragtenbasis deutlich geringer , womit die Schwankungsbreiten stark ansteigen. Diese Ergebnisse können daher nur als grobe Richtwerte, Größenordnungen oder Tendenzen interpretiert werden.

PULS 4- Debatte Mathias Strolz – HC Strache und Ulrike Lunacek am 11.September:

Die Stichprobengröße betrug 587 online Befragte, maximale Schwankungsbreite +/-4,0%.

Zu den Hauptergebnissen der Debatte.

Die  Anzahl der Deklarierten mit Parteinennung  bei der Sonntagsfrage betrug 471 Personen, die max. Schwankungsbreiten bei  den einzelnen Wählergruppen sind daher wegen der unterschiedlichen Größe der Wählerblöcke deutlich höher (siehe dazu die Tabelle zur Verteilung der  Wählergruppen in der Stichprobe dieser Life-Umfrage): SPÖ +/-  8,9%, ÖVP+/-  8,3 %, FPÖ +/-  8,9%,  Grüne  +/- 21,4%, Neos +/- 17,1 %, Liste Pilz +/- 17,9 %. Bei den größeren Parteien ist die also Befragtenzahl höher und damit die Schwankungsbreite geringer Bei den kleineren Parteien ist aber die Befragtenzahl gering und die Schwankungsbreite recht hoch.