Erfolgreiches Staffelfinale von "Bist Du deppert!"

Mehr als zwei Milliarden Euro verpulverter Gelder wurden in sechs Sendungen aufgespürt. Und: PULS 4 setzt die Suche nach verschwendeten Steuern fort!

In sechs Sendungen hieß Moderator Gerald Fleischhacker österreichische Comedy-Größen und Schauspieler wie Gregor Seberg, Cornelius Obonya, Rudi Roubinek, Gery Seidl, die Gebrüder Moped, Reinhard Nowak, Wolfgang "Fifi" Pissecker, Angelika Niedetzky, Günther Lainer, Monika Weinzettl und Gerold Rudle im PULS 4-Studio willkommen. Sie alle haben hervorragende Aufklärungsarbeit bei Steuerverschwendung und anderen Frechheiten geleistet. Insgesamt wurden 24 österreichische Fälle von Geldverschwendung und Ressourcen vorgestellt, die rund zwei Milliarden Euro dem Staate Österreich und SteuerzahlerInnen kosten.

Ein kleiner Rückblick - diese skurrilen Fälle waren mit dabei!

Sendung 1

Gleich zu Beginn mutmaßte Cornelius Obonya in der Ein-Mann-Parodie, wie die Einführung der Rettungsgasse rund vier Millionen verschlingen konnte. Gery Seidl hingegen, erzählte uns in der Auftaktsendung über die "Halle für Alle" – dem Veranstaltungszentrum "Multiversum" in Schwechat. Eine Halle, die zwar alle bezahlt haben, bei der sich aber viele einig sind, dass sie keiner braucht. Dennoch kostete sie dem Steuerzahler mehr als 50 Millionen Euro.

Sendung 2

Die Gebrüder Moped stellten in der zweiten Sendung fest, dass sie in Salzburg auch ohne einen Tropfen Alkohol doppelt sehen. In Bad Hofgastein kosten zwei nebeneinander stehende Brücken - von denen eine neu und nicht genehmigt ist - rund neun Millionen Euro Steuergeld.

Sendung 3

Reinhard Nowaks Auftritt in Sendung drei führte nach Kärnten und in eine der am höchst verschuldeten Gemeinden Österreichs - nämlich St. Veit an der Glan. Die zweistelligen Millionen Euro Schuldenbeträge sind durch ausgelagerte Gesellschaften, die Hotels, eine Veranstaltungshalle und einen Golfplatz errichtet haben, zustande gekommen. Den Einwohnern ist das größtenteils bewusst, nur der Bürgermeister ist sich beim Interview keiner Schuld bewusst.

Sendung 4

Gregor Seberg bohrte in Sendung vier in der Seestadt Aspern ganz tief. Der Plan war die Seestadt Aspern mit Geothermie (Erdwärme) zu versorgen und den Heizbedarf von 40.000 Wohnungen mit Heißwasser aus 5.000 Metern Tiefe zu decken. Der Plan misslang - die Summe von 16,1 Millionen Euro wurden hier buchstäblich versenkt.

Sendung 5

In der vorletzten Sendung ging Rudi Roubinek dem Verkauf der "Pinzgauer" - dem Rückgrat des österreichischen Bundesheeres - auf den Grund. Rund 600 Stück wurden an ein traditionelles Auktionshaus in "Pausch und Bogen" verkauft, leider viel zu günstig. Hätte das Bundesheer die Fahrzeuge selbst verkauft, hätte man um etwa 4,2 Millionen Euro mehr erwirtschaften können.

Sendung 6

In der vorerst letzten Sendung vom 11. Juni 2015, gingen unter anderem Monika Weinzettl und Gerold Rudle dem österreichischen Phänomen der übermäßig eingesetzten Lärmschutzwände auf den Grund. Dem heimischen Steuerzahler kostet der Schutz vor Schall von Fahrzeugen rund 80.000 Euro pro Tag. Doch leider werden sie nicht nur an sinnvollen und besonders lauten Stellen gebaut. "Bist du deppert" zeigte die an den irrwitzigsten Stellen verbauten Lärmschutzwände, die dennoch rund 10 Millionen Euro an Steuergeld verschlangen. 

Es gibt noch mehr vergeudetes Steuergeld im Staate Österreich - Fortsetzung folgt garantiert!

Auf Grund des großen Erfolgs und der Tatsache, dass es noch viele weitere Fälle von Steuerverschwendung gibt, die unbedingt aufgedeckt werden müssen, ist eine Fortsetzung des Erfolgsformats bereits vorprogrammiert. 

Moderator Gerald Fleischhacker meint dazu: "Einerseits freut es uns sehr, dass wir so erfolgreich waren, andererseits ist es bestürzend mit welcher Frechheit und Rücksichtslosigkeit mit unserem Steuergeld umgegangen wird! Unser Dank gilt auch den hunderten Informanten, die uns jetzt bereits mit vielen unglaublichen Fällen für eine Fortsetzung versorgt haben. Und Danke fürs Steuern zahlen."

"Mit dieser Sendung haben wir offensichtlich den Nerv der ÖsterreicherInnen getroffen. Man kann auch spüren, dass alle beteiligten Comedians großen Spaß an diesem Projekt hatten. In Summe sind das die bestmöglichen Voraussetzungen für eine Fortsetzung dieses Formats." kündigt PULS 4 Programmchef Oliver Svec erfreut an.

Somit dürfen wir uns also freuen, auf eine kommende Staffel und viele spannende neue Fälle!