15 Millionen Euro für eine Bahnstrecke im Burgenland, auf der kein Zug fährt

Gregor Seberg berichtet in Sendung 5, warum noch immer Millionen in eine Bahnstrecke im Burgenland investiert werden, obwohl dort gar kein Zug mehr fährt

Gregor Seberg über eine stillstehende Zugstrecke, in die trotzdem Millionen fließen
Die Bahnstrecke, die vom steirischen Friedberg bis tief hinein ins Burgenland nach Rechnitz führt, weist eine Besonderheit auf: Auf dem rund 26 Kilometer langen Abschnitt zwischen Oberwart und Rechnitz fahren keine Züge mehr. Trotzdem kündigten das Burgenland und der Bund regelmäßig die Wiederbelebung der Strecke an, alleine von 2000 bis 2004 wurden rund sieben Millionen Euro für Streckenarbeiten ausgegeben. 

SteuerzahlerInnen sind am Zug
Und trotzdem: Personenzüge fahren bis heute keine. Lediglich zwei Güterzüge pro Tag verkehren auf der Strecke, und das auch nur auf dem Teilstück zwischen Friedberg und Oberwart. Für die SteuerzahlerInnen ist der Zug jedenfalls schon abgefahren: Die Förderungen des Landes Burgenland und des Bundes, dazu Kosten für diverse Gutachten über die Sinnhaftigkeit des Betriebs - die alle ignoriert worden sind - machen insgesamt bisher mehr als 15 Millionen Euro aus, die aus Taschen der SteuerzahlerInnen kommen.

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"Bist Du deppert! Steuerverschwendung und andere Frechheiten"
Dienstag, 31.05.2016
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