18.12.201800:08:35

POLLER STATT MAUER VOR DEM BUNDESKANZLERAMT

Im Sommer 2017 begann man auf dem Wiener Ballhausplatz, eine Stahlbeton-Mauer zu bauen. Sie sollte verhindern, dass Terroristen Autos in das Bundeskanzleramt oder die Präsidentschaftskanzlei lenken. Doch direkt in der heißen Phase der Nationalratswahlen wurden die Bauarbeiten gestoppt. Es wurde neu geplant und Poller kamen. Der „Bist Du deppert!“-Bauspezialist Gery Seidl präsentiert uns jetzt die Rechnung: Der Rechnungshof-Rohbericht zeigt, die Mauer hätte 360.000 Euro gekostet, die Poller haben 799.000 Euro Steuergeld verschlungen. Das sind 439.000 Euro Mehrkosten für einen nicht nachvollziehbaren Kurswechsel.