08.03.201900:01:08

GLEICHSTELLUNGS-RANKING: ÖSTERREICH UND USA FALLEN AM MEISTEN ZURÜCK

Frauen verdienen weniger als Männer – ganz allgemein, wegen ihres Geschlechts. Allgemein bekannt ist das als „Gender-Pay-Gap“. Wird er geschlossen, würden Frauen der OECD-Länder um 2 Billionen (!) Dollar mehr verdienen. Außerdem würde das weltweite BIP um 6 Billionen steigen. Diese Zahlen zeigt der „Women in Work Index“ 2019 von PwC. Das Wohlergehen und die Präsenz von Frauen im Arbeitsleben wird jährlich in 33 OECD-Ländern analysiert. Österreich fällt dabei vom ohnehin schlechten Platz 22 auf Platz 25. Wir verschlechtern uns entgegen des internationalen Trends. Zwar sinkt die weibliche Arbeitslosenrate, im Gender-Pay-Gap tut sich jedoch kaum etwas. Seit 2000 sind Österreich und die USA damit die Länder, die sich am negativsten entwickelt haben. Schuld sind unter anderem noch immer zu große Hürden auf der Führungsebene und unfaire Bezahlung. Island und Schweden führen das Ranking an.