28.10.201900:01:27

SCHWEIZ VERBIETET DAS SCHREDDERN VON KÜKEN AB 2020

Ab 1. Jänner 2020 ist das Schreddern männlicher „Eintagsküken“ in der Schweiz verboten. Das Ersticken durch Kohlendioxid bleibt allerdings weiterhin erlaubt. Geforscht wird derzeit an einer Geschlechtsbestimmung im Brutei. In Österreich sind beide Tötungsmethoden weiterhin legal. Im Jahr 2018 wurden so 9,6 Millionen männliche Küken getötet. Bei Hochleistungs-Legerassen sind männliche Küken unerwünscht. Sie legen keine Eier und können nicht zur Fleischproduktion verwendet werden, weil sie als Legerasse zu langsam wachsen. Sie werden sofort nach dem Schlüpfen entsorgt: mittels Gaszufuhr erstickt, lebendig zerschnitten oder ganz einfach in Abfallbehältern entsorgt, in denen sie qualvoll ersticken. Diese Praxis wird unabhängig von der Haltungsform angewandt. Erst langsam bilden sich im Bio-Bereich einzelne Alternativen, bei denen auch die männlichen Küken einige Wochen am Leben gehalten werden. Auch für Eier müssen also Tiere unnötig leiden und sterben.