05.03.201900:00:58

YALE-STUDIE: 1.700 TIERARTEN KÖNNEN BIS 2070 DURCH LANDWIRTSCHAFT AUSSTERBEN

Bienensterben, Hummel- und Schmetterlingsschwund: Dass intensive Landnutzung Insekten gefährdet, ist bekannt. Doch auch andere Tiere sind bedroht. Wissenschaftler der Yale University stellen eine düstere Prognose auf. In den nächsten 50 Jahren können 1.700 Wirbeltierarten rein durch Landwirtschaft auf der Liste der bedrohten Arten landen. Die Gründe: Pestizide, Monokulturen und vor allem die Zerstörung natürlicher Lebensräume. Für die Studie wurden verschiedene Szenarien der Landnutzung durchgespielt. Selbst in einer gemäßigten Variante, bei dem der Nutzflächenbedarf nur leicht steigt, verlieren die bedrohten Arten die Hälfte ihres Lebensraumes. Schuld am steigenden Flächenbedarf sind vor allem Rinderzucht und Ölsaaten. Bewusster Fleischkonsum und der Umgang mit Palmöl gewinnen an Bedeutung!