21.11.201900:01:23

JUGENDLICHER BESTELLT ONLINE 40 KÄLBER UND ÜBERLÄSST SIE SICH SELBST – 10 TIERE TOT

Ein 17-Jähriger Schweizer soll im Internet über ein Kleinanzeigenportal 40 Kälber gekauft haben. Er ließ die Tiere zu einem leerstehenden Hof bei Konstanz liefern, wo sie nicht versorgt wurden. Insgesamt sind bisher zehn der Kälber gestorben. Gegen den Jugendlichen wird wegen Verstößen gegen das Tierschutzgesetz ermittelt. 1500 Euro haben die zwei Wochen alten Tiere laut Angaben der Polizei gekostet. Bei der Zufahrt zum Stall blieb das Transportfahrzeug offenbar im Boden stecken. Die Kälber wurden dann erst im Laufe des nächsten Tages aus dem Anhänger ausgeladen. Zeugen wurden auf die Tiere aufmerksam und stellten fest, dass diese ohne Wasser und Futter untergebracht waren. Sie alarmierten die Polizei und das Veterinäramt. Zwei Tiere waren bereits tot, acht weitere musste man einschläfern. Auf einem Hof im Landkreis Konstanz werden die überlebenden Kälber jetzt aufgepäppelt und vom Tierarzt versorgt. Wenn sie wieder gesund sind, werden sie durch das Veterinäramt verkauft. Warum der 17-Jährige die Tiere bestellte, ist völlig unklar.