30.04.201900:01:56

OFFENBAR MILITÄRISCH AUSGEBILDETER WEISSWAL VOR NORWEGEN AUFGETAUCHT

Norwegische Fischer sind vor der Küste Norwegens auf einen Weißwal gestoßen. Dieser könnte womöglich militärisch ausgerüstet und trainiert worden sein. Das Tier ist in den vergangenen Wochen mehrmals aufgetaucht. Bei den Fischern steuerte es immer wieder Boote an und rempelte diese. Der Beluga trug eine Art Geschirr, darauf stand "Ausrüstung von St. Petersburg". Die Fischer konnten das "Geschirr" entfernen. Das Geschirr wirkte laut Augenzeugenberichten wie eine Vorrichtung, an der Geräte angebracht werden können - etwa Kameras oder Waffen. Der Beluga zeigte keine Scheu und ließ sich mit Futter anlocken. "Wir wissen, dass in Russland Wale zu Forschungszwecken in Gefangenschaft leben und dass einige von ihnen offenbar freigelassen wurden. Dann suchen sie oft nach Booten." So Andun Rikardsen, Meeresbiologe, University of Tromsø. Er habe russische Kollegen kontaktiert, diese hätten nichts von laufenden Studien gewusst. "Sie sagten, das Tier stamme höchstwahrscheinlich vom Marinestützpunkt Murmansk." Er habe russische Kollegen kontaktiert, diese hätten nichts von laufenden Studien gewusst. "Sie sagten, das Tier stamme höchstwahrscheinlich vom Marinestützpunkt Murmansk." Der Einsatz von Meeressäugern zu militärischen Zwecken ist jedoch alles andere als neu. Erst im April dieses Jahres wurde ein russisches „Walgefängnis“ nach langanhaltenden Protesten aufgelöst. 90 Belugas und elf Orcas wurden in einer Bucht in Wladiwostok festgehalten. Das „Gefängnis“ befand sich im Osten des Landes am Japanischen Meer und erklärt auch nicht, warum der nun entdeckte Beluga eine Art Gurt trug. Bei dem in Norwegen entdeckten Beluga kann es sich aber durchaus um ein Tier handeln, das von der russischen Marine „aussortiert“ wurde. Bisher hat sich das russische Militär jedoch noch nicht geäußert.