Bei Prüfungen oder Stress merken wir oft, dass unser Gehirn Auswirkung auf unsere Verdauung hat. Umgekehrt ist das genauso! Unsere Darmbakterien sollen nämlich unsere Blut-Hirn-Schranke regulieren können. Funktionieren tut dies durch die Veränderung des Säurehaushalts unseres Körpers. Dadurch können sie mitbestimmen, welche Substanzen direkt auf unsere Nervenzellen treffen. Darmbakterien können zum Beispiel auf die Verarbeitung von Tryptophan einwirken. Aus Tryptophan werden das Glückshormon Serotonin und das Tag-Nacht-Hormon Melatonin hergestellt. Es kann aber stattdessen auch zum entzündungsfördernden Kynurenin verarbeitet werden. Die Folge? Entzündung statt Glück und stabilem Schlaf-Wach-Rhythmus. Was bedeutet das also für unsere Gesundheit? Und können dadurch auch Depressionen entstehen?