Jeder Mensch hat einen eigenen Biorhythmus – und der ist angeboren. Deshalb sind manche Menschen am Morgen topfit und andere abends am produktivsten. Das beeinflusst auch die Wirkung von Medikamenten. Ein neuer Bluttest kann die persönliche Uhr jetzt feststellen. Forscher des Berliner Charité haben 12 Gene identifiziert, die verlässlich die innere Uhrzeit anzeigen. Schon mit einer einzigen Blutprobe lässt sich also eine Nachteule vom Morgenmensch unterscheiden – auch, wenn die Person täglich dem Rhythmus entgegen mit einem Wecker aufsteht. Daran angepasst werden Medikamente in Zukunft optimal eingenommen. Sie wirken stärker und haben weniger Nebenwirkungen.