04.09.201800:01:20

KINDER SPIELEN MIT SEXROBOTER: GEFÄHRLICHER "FAMILIEN-MODUS"

Sex-Roboter "Samantha" sorgt wieder für Aufregung. Zuerst wurde ihre fragwürdige Funktion, „Nein“ zu sagen, kritisiert. Nun verkündet ein User, er benutze die Sex-Puppe mit seiner Familie. Dazu aktiviert er den "Family Mode". Samantha unterlässt dann jeglichen Dirty Talk und unterhält sich über Tiere, Philosophie und Wissenschaft oder erzählt Witze. Selbst die Kinder des Mannes im Alter von 3 und 5 interagieren mit dem Sex-Roboter. Ethik-Experten schlagen Alarm: Das beeinflusst die Vorstellungen der Kinder von einer Beziehung stark. Denn in diesem Alter ahmen sie ihre Umgebung nach und lernen dabei. Sie könnten daraus ableiten, dass Frauen einen Verwendungszweck haben. Oder es für normal halten, dass ihr Vater neben der Ehefrau eine Puppe ohne eigenen Willen hat. Oder sie schließen daraus, dass die Mutter nicht schön und gut genug für ihren Mann ist und nehmen den Roboter als ideales Frauenbild wahr. Gegenstimmen behaupten, Kinder verstehen den Unterschied zwischen Robotern und Menschen. Laut Psychologin Susan Newman sind jedoch alle Interaktionen mit menschlichen Robotern schädlich für Kinder, da menschliche Berührungen reduziert werden.