12 Stunden am Tag arbeiten - Ausbeutung oder mehr Freiheit für alle?

Türkis-Blau will künftig bis zu 60 Stunden in der Woche arbeiten lassen. Gewerkschaften und Opposition laufen Sturm.

„Hackeln bis zum Umfallen“, und das bei „Lohn- und Gesundheitsraub“ durch „Konzernkanzler Kurz“: SPÖ-Bundesgeschäftsführer Max Lercher kann der Arbeitszeitreform von Türkis-Blau wenig abgewinnen. Unterstützer der Regierung von Industriellenvereinigung und Wirtschaftskammer sprechen von einer „Hetzkampagne“ von linker Seite. Mehr Gegenwind ist der Regierung in ihrem ersten halben Jahr nie entgegen geschlagen. Aber ist er berechtigt? Werden Arbeitnehmer künftig für gleich viel oder gar weniger Geld mehr arbeiten müssen – oder hilft die geplante Flexibilisierung sowohl Arbeitgebern als auch Arbeitnehmern?

Gäste:

  • Max Lercher, Bundesgeschäftsführer, SPÖ
  • Thomas Salzer, Präsident, Industriellenvereinigung Niederösterreich
  • Stephan Schulmeister, Ökonom, Autor von „Der Weg zur Prosperität“
  • Rolf Gleißner, Abteilung Sozialpolitik, Wirtschaftskammer Österreich
  • Andrea Kdolsky, ehem. Gesundheitsministerin (ÖVP), Ärztin und Beraterin im Gesundheitsbereich

Moderation: Thomas Mohr