Aufregung um Aufklärung – Was sollen unsere Kinder über Sex lernen?

Der Verein Teenstar sorgt mit christlich beeinflussten Ausbildungsunterlagen für den Sexualunterricht für Aufregung. Bei "Pro und Contra" diskutiert u.a. Teenstar-Kursleiterin Ursula Waismayer und die grüne Bundesrätin Ewa Dziedzic.

Die Ehe ist der geeignetste Platz für Sexualität, Homosexualität ist therapierbar und Masturbation ist ein „Fehlschritt“: Das alles gab es in Arbeitsunterlagen des Aufklärungsvereins Teenstar zu lesen. Für die Bundesrätin und Sprecherin der „Grünen Andersrum“ Ewa Dziedzic eine „reaktionäre Ideologie“, die an der Schule nichts zu suchen habe. Und auch das Unterrichtsministerium zieht jetzt die Notbremse: Minister Faßmann empfiehlt den Schulen ein Ende der Zusammenarbeit. Teenstar zeigt sich „verwundert“: Sie würden durchwegs positives Feedback von Eltern und Schulen erhalten. Außerdem habe man die Unterlagen in der Zwischenzeit überarbeitet.

Wie soll Aufklärung in der Schule aussehen und welche Werte soll sie vermitteln? Über welche Themen soll in der Schule diskutiert werden – und ab wann soll man mit Kindern überhaupt über Sex reden?

Gäste:

  • Birgit Kelle, Autorin von u.a. „GenderGaga: Wie eine absurde Ideologie unseren Alltag erobern will“
  • Wolfgang Kostenwein, Psychologe, klinischer Sexologe und psychologischer Leiter des Österreichischen Instituts für Sexualpädagogik 
  • Iris Rauskala, Leiterin der Präsidialsektion Digitalisierung, Gleichstellung und Diversitätsmanagement im Bildungsministerium 
  • Ewa Dziedzic, Bundesrätin, Die Grünen und Sprecherin der „Grünen Andersrum“
  • Ursula Waismayer, Kursleiterin beim Aufklärungsverein „Teenstar

Moderation: Corinna Milborn