Corona: Übertriebene Hysterie oder ernste Bedrohung?

Die Krankheit hat nun auch Österreich erreicht. Ob man sich vor ihr tatsächlich fürchten muss und ob die bisher bekannten Maßnahmen der Politik zur Beruhigung der Bevölkerung beitragen, ist Thema von "Pro und Contra".

Eine bisher unbekannte Krankheit sorgt für Unbehagen in der Bevölkerung. Waren die Schreckensmeldungen über Erkrankte und Todesopfer bislang auf China und den asiatischen Raum konzentriert, hat das Corona-Virus diese Woche Europa und damit auch Österreich erreicht. In Innsbruck werden bereits die ersten Erkrankten behandelt. Eine weitere Verbreitung des Virus scheint unvermeidbar.

Doch wie schlimm ist Corona wirklich? Nach der Meinung vieler Mediziner ähneln die Symptome nicht nur der einer Grippe, sondern sind auch ähnlich gut behandelbar. Trotzdem arbeiten Gesundheitsministerium, Innenministerium und Verteidigungsministerium bereits an österreichweiten Abwehrstrategien und Risikoplänen.

Wie äußert sich die Krankheit und wann ist eine Quarantäne überhaupt angesagt? Wie lange ist die Ansteckungszeit tatsächlich? Welche Strategien hat Gesundheitsminister Rudolf Anschober in der Schublade liegen und werden sie auch umgesetzt? Welche Rolle spielen Polizei und Militär bei der Bekämpfung der Krankheit? Was macht uns dabei Angst? Wie schlimm ist der Virus wirklich? Und warum nennt Gesundheitsstadtrat Peter Hacker die Vorgehensweise der Regierung in Wien „ein bissl übertrieben“?

 

Pro und Contra

Mittwoch, 26. Februar 2020, um 21:00 auf PULS 24 und um 22:50 auf PULS 4

  

Gäste:

Peter Hacker, Gesundheitsstadtrat Wien, SPÖ

Karl Mahrer, Bereichssprecher für Inneres und Sicherheit, Nationalratsabgeordneter, ÖVP

Reinhild Strauß, Leiterin Öffentlicher Gesundheitsdienst und Krankenhaushygiene, Gesundheitsministerium

Gerald Karner, Militärstratege

Andrea Pabst, Psychotherapeutin

   

Moderation:

Gundula Geiginger