Ist ausreichend Geld für die Krise da?

Die Pandemie stellt den Staat auf die Probe. Welche Maßnahmen braucht es jetzt, um eine soziale und wirtschaftliche Krise zu verhindern? Darüber diskutiert bei "Pro und Contra" eine hochkarätige Runde aus Regierungsmitgliedern, Opposition und Experten.

Österreich scheint die gesundheitlichen Gefahren, die vom Corona-Virus ausgehen, derzeit gut im Griff zu haben. Anders sieht es jedoch bei den wirtschaftlichen und sozialen Auswirkungen der Krise aus. Die Arbeitslosigkeit im Land ist auf Rekord-Niveau, Rufe nach einer Erhöhung des Arbeitslosengeldes werden laut. FPÖ und SPÖ fordern eine generelle Anhebung, die Regierung hat darauf mit einer Einmalzahlung von 450 Euro und einem Kinderbonus von 360 Euro pro Kind reagiert. Gleichzeitig fürchten sich viele Unternehmer vor einer drohenden Pleite. Die Regierung versucht mit weiteren Milliarden-Zahlungen gegenzusteuern.

Doch reichen diese Maßnahmen aus? Braucht es noch mehr Investitionen in die Konjunktur oder wird damit ein falsches Zeichen gesetzt? Was brauchen Selbständige, um ihre Zukunft sichern zu können? Und können wir uns alle diese Pakete überhaupt leisten?

 

Pro und Contra Special

Mittwoch, 17. Juni 2020, um 20:15 auf PULS 24 und um 22:50 auf PULS 4

 

Gäste:

Margarete Schramböck, Bundesministerin für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort, ÖVP 

Josef Muchitsch, Bundesvorsitzender Gewerkschaft Bau-Holz, Arbeits- und Sozialsprecher, Nationalratsabgeordneter, SPÖ

Markus Koza, Arbeits- und Sozialsprecher, Die Grünen

Dagmar Belakowitsch, Arbeits- und Sozialsprecherin, Nationalratsabgeordnete, FPÖ

Wolfgang Mazal, Vorstand Institut für Arbeits- und Sozialrecht, Universität Wien

Barbara Blaha, Gründerin Momentum Institut, Autorin

 

Moderation:

Manuela Raidl