Kriegsspiele in der Moschee – Gibt es eine türkische Parallelgesellschaft?

Beunruhigende Fotos aus einer türkischen Moschee in Wien lassen die Wogen hochgehen.

Kinder spielen Leichen, die mit türkischen Flaggen bedeckt werden – und das in einer Moschee im 20. Wiener Gemeindebezirk, betrieben durch den größten Moscheeverband Österreichs, den türkischen Atib-Verband. Ein Kriegsgedenken sollte es sein und an einen großen Sieg der Türkei im 1. Weltkrieg erinnern. Doch was übrig bleibt sind drängende Fragen: Wie sehr identifizieren sich Türken in Österreich und türkischstämmige Österreicher mit ihrem neuen Heimatland? Müssen wir uns vor einem aus der Türkei importierten politischen Islam fürchten? Gibt es eine türkische Parallelgesellschaft in Österreich?

Gäste:

  • Josef Cap, Bezirksparteibomann, SPÖ Hernals, ehem. SPÖ-Klubobmann
  • Dominik Nepp, Vizebürgermeister, FPÖ Wien
  • Berivan Aslan, kurdischstämmige Politikerin, ehem. Nationalratsabgeordnete, Die Grünen
  • Turgay Taskiran, türkischstämmiger Arzt, Gründer der Partei „Gemeinsam für Wien“, ehem. Präsident der Union Europäisch-Türkischer Demokraten (bis 2013)
  • Can Gülcü, Kulturschaffender und Aktivist, Lehrbeauftragter an der Universität Graz, Mitarbeiter bei UNDOK

Moderation:
Corinna Milborn

Pro und Contra
Mittwoch, 22:45 Uhr auf PULS 4