Österreich im Lockdown - Wen trifft es am härtesten?

Die kommenden Wochen sollen Österreichs Rekordzahlen an Covid-19-Infektionen wieder nach unten bringen. Doch werden die Vorgaben der Regierung eingehalten? War dieser harte Schritt für die Schulen und den Handel wirklich notwendig? Darüber diskutieren bei Pro und Contra unter anderem ÖVP-Bundesministerin Margarete Schramböck mit dem Geschäftsführer des Handelsverbandes, Rainer Will und ÖVP-Bildungssprecher Rudolf Taschner mit dem Wiener Bildungsdirektor Heinrich Himmer. 

Seit Dienstag steht das öffentliche und private Leben in Österreich bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr still. Die Bundesregierung beabsichtigt mit dieser Maßnahme, das zuletzt überbordende Wachstum der Corona-Infizierten einzubremsen. Ob dieser Plan tatsächlich aufgeht, wird sich frühestens in zwei Wochen weisen.

Doch bereits zu Beginn des Lockdowns äußert sich die Zerrissenheit der Gesellschaft. Während die einen auf völligen Rückzug setzen, wollen die anderen möglichst wie bisher weiterleben. Dieser Wunsch nach Normalität zeigt sich in den Menschenmassen in den Einkaufsstraßen am Tag vor und den gut gefüllten Schulklassen am Tag nach Beginn des Lockdowns.

Die beiden Bereiche - Handel und Schule - sind derzeit auch die größten Aufreger unter Experten. Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck, Handelsverband-Chef Rainer Will und Simulationsforscher Niki Popper stellen sich in Pro und Contra daher den wichtigsten Fragen zur Situation der heimischen Wirtschaft: Wer bekommt wieviel Prozent an Ausgleichszahlungen? Wie reüssieren heimische Unternehmen gegenüber Online-Riesen? Und wie geht es mit der staatlichen Unterstützung weiter?

Eine zweite Runde – bestehend aus dem Wiener Bildungsdirektor Heinrich Himmer, ÖVP-Bildungssprecher Rudolf Taschner und Bildungspsychologin Julia Holzer – diskutieren Fragen rund um die Schulsituation: Sollen die Schulen weiter geöffnet bleiben? Wer hat Anspruch auf Betreuung? Wie lange können Kinder diese Situation noch aushalten?

Pro und Contra 

Mittwoch, 18. November 2020, um 21:30 auf PULS 24 und um 22:50 auf PULS 4 

  

Es diskutieren miteinander: 

Margarete Schramböck, Bundesministerin für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort, ÖVP  

Niki Popper, Simulationsforscher 

Rainer Will, Geschäftsführer Handelsverband Österreich 

 

Sowie: 

Rudolf Taschner, Bildungssprecher, Nationalratsabgeordneter, ÖVP 

Heinrich Himmer, Bildungsdirektor, Wien 

Julia Holzer, Bildungspsychologin, Universität Wien 

 

Moderation

Gundula Geiginger