Schneller abschieben, härter durchgreifen – Sind die neuen Asylregeln unmenschlich?

Mit dem Asylwesen nimmt Innenminister Kickl nun einen zentralen Punkt des Wahlkampfs in Angriff: Abschiebungen in Länder wie die Ukraine sollen künftig im Schnellverfahren durchgeführt werden.

 Auch der "Asylindustrie", wie die FPÖ die in der Flüchtlingsbetreuung tätigen NGOs nennt, haben die Blauen den Kampf angesagt: Die Flüchtlingsbetreuung wird künftig vom Staat organisiert. Statt kleinen Quartieren wird auf große Lager gesetzt. FPÖ-Klubobmann Johann Gudenus hatte ja bereits zuvor über Quartiere am Stadtrand nachgedacht, um Asylwerber weit weg von der Restbevölkerung unterzubringen. Worauf müssen sich Asylwerber künftig einstellen? Wird damit ein faireres und effektiveres System geschaffen oder wird damit das Menschenrecht auf Asyl eingeschränkt?  

Gäste: 

  • Johann Gudenus – geschäftsführender Klubobmann, FPÖ
  • Susanne Scholl – Autorin und ehemalige Russland-Korrespondentin
  • Erich Fenninger – Bundesgeschäftsführer der Volkshilfe Österreich
  • Kurt Seinitz – Ressortleiter Außenpolitik, Kronen Zeitung

Im Publikum u.a.:

  • Günter Ecker – Präsident Verein für Menschenrechte (Rechts- und Rückkehrberatung im Dublinverfahren)

Moderation: Corinna Milborn