Sollte Autofahren die Ausnahme werden?

Das Klima bestimmt unser Leben. Doch was kann man tun, damit es uns nicht schadet? Beim dieswöchigen „Pro und Contra“ diskutieren u. a. der Ex-FPÖ-Verkehrsminister Norbert Hofer und die grüne Vizebürgermeisterin Wiens, Birgit Hebein zum Thema

Die Erde wird immer wärmer, das beweisen zahlreiche Statistiken. Schuld an der Klimaveränderung will trotzdem niemand sein. Als besonders böse gelten jedenfalls unsere bevorzugten Fortbewegungsmittel, das Auto und das Flugzeug. Doch lässt sich die Verantwortung für das Klima wirklich so einfach jedem Einzelnen umhängen?

Der frühere Verkehrsminister und jetzige FPÖ-Parteichef Norbert Hofer verteidigt jedenfalls seinen Plan, Tempo 140 auf österreichischen Autobahnen einzuführen. Und Günther Kerle, Chef der österreichischen Autoimporteure, setzt auch weiterhin auf Diesel- und Benziner und weniger auf E-Autos. Demgegenüber steht die bekennende Radfahrerin Birgit Hebein, Vizebürgermeisterin Wiens, die die Anzahl der Begegnungszonen in der Stadt erhöhen will und auch auf die City-Maut setzt. Auch die Wifo-Expertin Angela Köppl will lieber den Faktor Arbeit anstelle von Autos staatlich fördern.

Doch lassen sich Pkw und Flieger wirklich so leicht aus unserem Leben verbannen? Wie groß ist der Schaden moderner Fortbewegungsmittel am Klima?

Und welchen Anteil trägt die Industrie und welche Möglichkeiten hat der einzelne Bürger tatsächlich?

 

Pro und Contra

Mittwoch, 29. Jänner 2020, um 21:00 auf PULS 24 und um 22:50 auf PULS 4

 

 

Gäste:

Norbert Hofer, Parteichef, FPÖ

Birgit Hebein, Vizebürgermeisterin Wien, Grüne

Günther Kerle, Vorsitzender Arbeitskreis der Automobilimporteure, IV

Angela Köppl, Umweltexpertin, Wifo

 

Moderation:

Corinna Milborn