Einem Treffen mit einer älteren Person im Weg zu stehen wäre genauso kontraproduktiv wie ein Internetverbot, um das eigene Kind vor sexueller Belästigung, pornographischen Inhalten oder der Verbreitung von Nacktfotos zu schützen. Das sagt Elke Prochazka, eine Psychologin, die im Rahmen ihrer Arbeit bei Rat auf Draht viele Erfahrungen gesammelt hat. Wie können Eltern also verhindern, dass ihre Kinder im Netz sexuell ausgebeutet, bloßgestellt oder gar erpresst werden? Durch Aufklärung und offene Gespräche bereits ab dem frühen Volksschulalter kann man ihrer Meinung nach jedenfalls mehr verhindern als mit Verboten. Im Gespräch mit PULS 4 Infochefin Corinna Milborn erklärt sie, warum das so ist.