Prof. Dr. Josef Penninger

Österreichischer Genetiker. Seit 2002 Leitung des Instituts für Molekulare Biotechnologie (IMBA) in Wien.

Steckbrief:
Geburtsdatum: 5. September 1964Geburtsort: Gurten, OberösterreichAusbildung: Matura am Humanistischen Gymnasium in Ried im Innkreis, Medizinstudium Universität Innsbruck und Abschluss der Doktorarbeit beim Innsbrucker Pathologen und Alternsforscher Georg Wick, Habitilation an der Universität Innsbruck (1997)

Berufliche Laufbahn
Seit dem Jahr 2002 leitet Prof. Dr. Josef Penninger das Institut für Molekulare Biotechnologie (IMBA) in Wien. Dieses hat sich als Forschungsschwerpunkt die gezielte Manipulation von Genen gesetzt, um so die Auswirkung der Veränderungen auf den Gesamten Organismus erforschen und studieren zu können.

Im Jahr 2003 wird Herr Penninger zum AdjunctFull Professor. Zuvor war er am Institut für Immunologie und Medizinische Biophysik an der Universität in Toronto beschäftigt. Als Post-Doktorand war er beim Ontario Cancer Institute beschäftigt. Außerdem arbeitete er als Principal Investigator beim US-Gentechnik-Konzern Amgen. Darüber hinaus hat Prof. Dr. Josef Penninger rund 460 wissenschaftliche Arbeiten verfasst, welche er alle in großen und führenden Journalen für Genetik veröffentlicht. Außerdem ist er Honorarprofessor der Chinese Academy of Medical Sciences.

Auszeichnungen Auf Grund all dieser Verdienste, erhielt Prof. Dr. Josef Penninger während seiner Karrierelaufbahn zahlreiche Preise und Auszeichnungen. Unter anderem ist er ausgezeichneter „Wissenschaftler des Jahres“ des Klubs der Bildungs- und Wissenschaftsjournalisten. Zu seinen weiteren Auszeichnungen zählen der Descartes-Preis (2006), der Ernst Jung-Preis (2007), die Carus-Medaille (2007), der ERC Advanced Grant (2008), der ESCI Preis für Exzellenz in Biomedical Investigation (2009), die ASMR-Medaille der Australian Society for Medical Research, die  Auszeichnung “Elected Fellow“ der American Society for the Advancement of Science, den Innovator Award des US-Pentagon (2012), sowie einen zweiten ERC Advanced Grant, welchen er im Jahr 2013 verliehen bekommt. 2014, Recipient of Wittgenstein Award (highest Austrian Science Award).