Der Herr Professor kommt in seine Klinik und am Eingang empfängt ihn schon eine junge Dame, die am Empfang arbeitet und sagt weinend: „Der Müller ist gstorbn! Der Müller ist gstorbn!“ Er tröstet die Frau, geht weiter, geht hinauf am beim Labor vorbei, als die hübsche Laborantin kommt und weinend sagt: „Der Müller ist gstorbn! Der Müller ist gstorbn!“ Er tröstet auch sie, geht rauf in sein Büro, dort sitzt seine Sekretärin, die weint sich die Augen aus und sagt: „Der Müller ist gstorbn! Der Müller ist gstorbn!“ Sagt er: „Herst, das gibt’s ja net! Sie sind jetzt schon die dritte, die mir entgegenkommt und sagt ‚Der Müller ist gstorbn!‘ Wer is’n dieser Müller?“ „Des woar der fesche Laborant mit dem übergroßen Geschlechtsteil, der woar a Wahnsinn! Er liegt eh unten in der Pathologie. Wollen Sie ihn sich anschauen?“ Er ist natürlich neugierig, geht runter in die Pathologie, schaut ihn sich an und sieht ein beachtliches Teil. Er denkt sich: „Boah, des muss i meiner Frau zeigen.“ Die Frau ist ebenfalls Ärztin in einer anderen Klinik. Er schnippelt das Teil ab, steckt es sich ein, geht nach Hause und sagt: „Schatzl, bitte, heute hab ich einen ganz spektakulären Fall gesehen! Einen Schwanzus longus, ganz einen tollen.“ Er nimmt das Teil aus dem Sackerl, hauts auf den Couchtisch und sie sagt: „Ah! Der Müller ist gstorbn!“