Die Kinder werden von der Lehrerin aufgefordert Reime mit ‚wahrscheinlich‘ zu bilden. Der Maxi sitzt am Bauernhof daheim und denkt sich: „Des is a Aufgabe mit ‚wahrscheinlich‘ und des soll si a no reimen…“ Er geht zum Fenster, schaut dort hinaus, weil er überhaupt keine Idee hat und ein bisschen gelangweilt ist. Plötzlich sieht er die Magd, also setzt er sich hin zum Tisch und schreibt: „Die Magd geht in die Scheune, das ist mir gar nicht neu, sie hat nen’ Korb am Rücken, wahrscheinlich holt sie Heu.“ Er schaut wieder hinaus in den Hof und sieht den Knecht. Er hockt sich wieder hin und schreibt: „Der Knecht geht in die Scheune, das ist mir ziemlich wurscht, er versteckt ja dort sein Bierchen, wahrscheinlich hat er Durst.“ Er beobachtet, dass weder die Magd, noch der Knecht aus der Scheune herauskommen. Er schaut in den Hof, doch keiner der beiden kommt. Er geht also hinüber zur Scheune und schaut durch eine Ritze hinein. Dort sieht er die Magd und den Knecht und er schreibt: „Die Magd liegt auf dem Rücken, der Knecht liegt oben drauf, er zappelt mit dem Hintern, wahrscheinlich stirbt er auch.“