Ein Herr geht in ein Schuhgeschäft und eine Verkäuferin kommt auf ihn zu und sagt: „Grüß Gott! Was brauchen Sie? Kann ich Ihnen behilflich sein?“ „Selbstverständlich. Ich bräuchte Schuhe.“ „Schuhe, gerne. Wenn ich so obe schau…43?“ „Na, 39.“ „Sein’s mir net bös, aber ich bin schon sehr lange im Verkauf tätig. Sie haben auf jeden Fall über 40, ich würde sagen 43.“ „Na, 39.“ „Entschuldigung, also die verkauf ich Ihnen wirklich ungern. Sind die für Sie?“ „Ja.“ Er zieht die 39 an, geht hinaus und lässt quälende Töne von sich. Der Chef sieht das, geht rüber zur Verkäuferin und fragt sie: „Entschuldigung, was führen Sie da auf?“ Sagt sie: „Der hat das wollen. Der hat das wollen!“ „Das kann man ja net so sitzen lassen, des fällt uns ja auf’n Kopf. Des geht ja gar net!“ Der Chef rennt dem Herren nach und sagt: „Gnädiger Herr, bitte kommen’s noch einmal eine zu mir. Es tut mir Leid, i waß net was heit mit meiner Verkäuferin los ist, aber die Manuela ist sonst eine wirkliche Spitzenkraft, aber das geht ja goar net!“ Sagt der Herr: „Entschuldigung, i wollt die Schuach.“ „Die sind Ihnen ja zu klein!“ „Ja!“ „Warum wollen Sie die Schuach?“ „Jetzt werd i Ihnen was sogn. Meine Frau betrügt mich und zwar mit meinem Chauffeur, meiner Firma geht’s ganz schlecht, die geht wahrscheinlich in Konkurs, mei Bua ist gestern bei der Matura durchgeflogen und mei Tochter hot a Verhältnis mit einem Verheirateten! Die einzige Freude die mir noch bleibt, ist wenn i auf’d Nocht die Schuach ausziehen konn!“