Ein Pfarrer will unbedingt einmal aufs Gelände vom Nonnenkloster, weil dort ist so ein schöner See und er würde so gern einmal darin baden. Eines Nachts schleicht er sich rein, im Morgengrauen, es dämmert schon ein bisschen. Und er denkt sich: „Haha! Da sieht mi niemand!“ Und schlüpft durch die Mauer, nimmt sein Handtuch und seine Seife mit, und geht zum Ufer, um darin zu baden. Auf einmal sieht er, wie die Nonnen vor dem Morgengebet durch den Park streifen und denkt sich: „Scheiße. Wos moch i jetzt? Da komm i jetzt nimma mehr ause!“ Über die Mauer klettern kann er nicht mehr, ist schon zu spät, und bleibt wie eine Statue stehen - in der linken Hand das Handtuch, in der rechten Hand die Seife. Die Nonnen gehen vorbei, schauen das so an. „Sag, haben wir die Statue schon immer da g’hobt? Ist die neich? Des is aber komisch.“ Sagt die erste Nonne: „Und da hinten hat’s so an Schlitz! Eigenartig! Da hau i mal an Cent eine.“ Na gut, die erste Nonne haut einen Cent hinten rein, zieht vorne an. Dem schlupft die Seife aus der Hand, die erste Nonne fängt sie und sagt: „Boah, super! Ein Cent und so eine große Seife! Des is ja toll!“ Sagt die zweite Nonne: „Na, das probier ich natürlich auch!“ Die zweite Nonne haut hinten fünf Cent in den Schlitz, zieht vorne fünf Mal an. Dem fällt das Handtuch aus der Hand und die Nonne sagt : “Boah, super! Fünf Cent und so ein schönes Handtuch!“ Sagt die dritte Nonne: „I hob zehn Cent ein’steckn. Des probier ma jetzt aus!“ Gut, die haut die zehn Cent in den Schlitz, zieht vorne zehn Mal an und sagt: „Na geh. Zehn Cent und nur so wenig Shampoo.“