Ein Herr sitzt in einem Zugabteil, ihm vis a vis ein sehr hübsch gekleideter Herr: sehr jung, fesch, braun gebrannt. „Hätt ich mal ne Frage: Fahren’s auf Urlaub?“ „Nein.“ „Also Handelsreisender?“ „Nein, nein.“ „Aber was sind Sie vom Beruf?“ „I bin Playboy.“ “Playboy! Das mal ein Beruf! Das ist ja knorke! Das ist ja sensationell! Das ist ein Beruf?“ „I leb davon.“ „Sie leben davon Playboy zu sein? Das find ich aber echt stark! Das find ich richtig stark! Hab ich mal ne Frage: Wenn Sie Playboy sind, dann kommen Sie viel rum, oder?“ „Ja, komm viel umme.“ „Ja, und wenn Sie so Playboy sind, kennen Sie auch München?“ „München? Moment, Moment. Moment.“ Der Playboy nimmt seinen Notizblock hinaus: „München, München - München kenn i.“ „Na, wenn Sie München kennen, kennen Sie vielleicht auch die Schallhoferstraße?“ Der Playboy blättert in seinen Notizen: „Schallhoferstraße, ja. Kenn i a. Schallhoferstraße kenn i a.“ „Na, da: Wenn Sie die Schallhoferstraße in München kennen, kennen Sie vielleicht auch noch - kennen Sie Frau Meier?“ Der Playboy durchblättert weiter seine Notizen: „Meier, Meier, Meier, Meier - Meier Sigrun?“ „Meier Sigrun, ja!“ „Kenn i.“ „Wahnsinn, Sie kennen auch Meier Sigrun! Sind Sie wahrscheinlich mit ihr - waren Sie liiert? Waren Sie im Bett mit ihr?“ „Ja. War i. War i. Bett, Bett, Bett wor i.“ Sagt der Mann: „Das ist ja ein Wahnsinn!Jetzt ist aber verdammt nochmal genug! Das ist meine Frau! Verdammt noch mal! Das find ich überhaupt nicht in Ordnung! Da bin ich gar nicht begeistert!“ Der Playboy blättert im Notizblock: „Begeistert, begeistert, begeistert - wor i a net.“