Lena exklusiv bei uns im großen Interview!

Lena erzählt über ihre Zeit nach „Germany’s next Topmodel“, warum Modeln ihr Traumjob ist und in wen sie sich verliebt hat!

Was unterscheidet ein Topmodel von einem Model?
Ich würde sagen die gewisse Persönlichkeit. Es gibt viele hübsche Mädchen, die auch die Voraussetzung haben um zu Modeln, also eine tolle Figur, eine gewisse Größe usw., aber um dann wirklich als Topmodel zu gelten, gehört noch mehr dazu. Man muss ein eigener Typ sein, eine eigene Personality und eine besondere Ausstrahlung haben und sehr viel Disziplin, um auch überhaupt so weit zu kommen.

Wann begeistert dich persönlich ein Model?
Ich finde es einfach toll, wenn ein Model sehr, sehr wandelbar ist, wenn man wirklich ganz viele verschiedene Fotos von den Mädchen sieht und verschiedene Posen. Ich glaube, das ist auch das Interessante, was den Job ausmacht, nämlich, dass man wirklich kreativ sein und immer was Neues ausprobieren kann.

Was macht Modeln für dich zum Traumjob?
Für mich ist es einfach eine absolute Leidenschaft soviel herumzukommen. Ich reise total gerne und liebe die Vielfältigkeit die der Job mit sich bringt. Es passiert immer wieder etwas anderes, kein Shooting ist wie das andere. Durch diese Erfahrungen wird man schnell erwachsen.

Du bist mittlerweile ein international stark gebuchtes Model. Was ist das Rezept für deinen Erfolg?
Ich glaube einfach, wenn du professionell arbeitest, pünktlich bist, und deine Arbeit mit Leidenschaft und Spaß machst, dann kommt auch irgendwann der Erfolg. Natürlich gehört auch eine Portion Glück dazu: z.B. muss der Kunde dich mögen und dein Typ muss aktuell gefragt sein. Ein Rezept gibt es dafür leider nicht.

Wie hart ist das Modelbusiness?
Es ist schon schwierig, wenn man als Newcomer nach New York, Paris, Mailand oder London geht und vor allem muss man auch Absagen und Kritik einstecken. Aber mich hat das auf Dauer nur stärker gemacht. Wichtig ist es in dem Business auch sich fit zu halten, regelmäßig Sport zu treiben und auf eine gesunde Ernährung zu achten. Der Körper ist das wichtigste Kapital eines Models und auf den sollte man gut aufpassen. Man ist ständig unterwegs, sieht seine Familie und Freunde nicht so oft und ist auch oft alleine in Hotelzimmern. Aber die guten Seiten des Jobs machen das auch wieder wett: Ich reise sehr viel und erlebe unglaublich viele Dinge in ganz kurzer Zeit. Gerade auch in so einer Sendung wie bei „Austria’s next Topmodel“. Die Zeit ist sehr intensiv. Die Mädchen machen so viel in ein paar Tagen hier bei uns, was manche Mädchen in ein paar Monaten machen, wenn sie gerade anfangen zu modeln. Das ist natürlich ihr Vorteil, weil sie einfach eine ganz, ganz schnelle Schule bekommen und wirklich auf das vorbereitet werden, was „draußen“ auf sie zukommt.

Wenn du den Mädchen am Catwalk und beim Shooten zuschaust, möchtest du dann am liebsten selbst mitmachen und modeln?
Wenn ich die Mädchen am Set sehe, möchte ich am liebsten selbst hineinspringen! Ich stehe unglaublich gerne vor einer Fotokamera und gerade wenn man wie hier jeden Tag damit konfrontiert wird und  zusieht wie die Mädchen vor der Kamera posen.

Bist du noch nervös bei Modeljobs oder am Set?
Bei Fotoshootings nicht, das ist mittlerweile schon eine Art Routine geworden. Großes Lampenfieber habe ich allerdings, wenn ich vor vielen Menschen spreche.

Wie geht es dir dann damit bei „Austria’s next Topmodel“? Da musst du ja auch vor einigen Leuten sprechen.
Das Modeln ist mein Beruf, daher fällt es mir in diesem Fall nicht schwer darüber auch vor vielen Menschen zu sprechen. Wenn ich z.B. eine Rede halten muss, sieht das schon anders aus …

Modelst oder moderierst du lieber?
Ich mag beides super gern. Man kann sowohl beim Moderieren als auch beim Modeln sehr kreativ sein. Wenn man eine Sendung moderiert, ist es toll, ein großes Team um sich zu haben, was beim Modeln oft nicht der Fall ist. Da bin ich eher alleine unterwegs.

Wo fühlst du dich wohler, am Catwalk oder beim Fotoshooting?
Für Werbung und Fotos vor der Kamera zu stehen macht mir sehr viel Spaß, ab und zu über den Catwalk zu laufen ist aber auch ein tolles Gefühl.

Was siehst du als den bisherigen Höhepunkt deiner Karriere?
Mein persönliches Highlight ist auf jeden Fall mein New York-Aufenthalt. Das war immer mein Traum. Jetzt war ich lange dort und hab mich total in die Stadt verliebt. Am liebsten würde ich sofort wieder hin.

Du arbeitest ja seit mittlerweile Mitte letzten Jahres in New York. Was war ausschlaggebend dafür, dass du sagst, „Ok, jetzt ist die Zeit reif, jetzt wage ich den Sprung über den großen Teich“?
Ich war in Paris, Mailand, London, aber auch in kleineren Städten wie Amsterdam und Athen. dort habe ich viel gearbeitet und mein Buch aufgebaut. Amerika war mein Traum und irgendwann hab ich mir gesagt, jetzt ist es soweit. Ich habe ziemlich schnell eine Agentur gefunden. Mein erstes Casting in New York war gleich für die US Glamour und die haben mich sofort gebucht. Das war natürlich ein super Start für mich.

War es in deinem Fall schwierig eine Agentur zu finden? Wie bekommt man eine Agentur in New York? Wie dürfen sich das unsere angehenden Models vorstellen?
Wenn man ein gutes Buch hat, ist es nicht so schwer eine gute Agentur zu finden. Aber dafür habe ich auch lange in Europa gearbeitet. Aber für Newcomer-Models ist das schon schwieriger nach New York zu kommen, weil der Markt dort wirklich hart ist.

Du hast dich in diese Stadt verliebt. Was liebst du an dieser Stadt?
Ich liebe die Atmosphäre. Es ist ein bisschen europäisch, und nicht so amerikanisiert wie z.B. L.A. Ich mag die Leute dort unglaublich gerne. Ihre offene und ehrliche Art. Man kann einfach unglaublich viel machen in dieser Stadt. Für mich ist New York eine Art Traumspielwiese: Man hat das Gefühl, dass alle Menschen mit einem Traum in die Stadt kommen. Jeder sucht nach etwas und das finde ich wahnsinnig spannend.

Das ist jetzt nun die 3. Staffel von „Austria’s next Topmodel“ und du bist wieder mit dabei. Was macht dir am meisten Spaß bei der Arbeit mit den Mädchen?
Ich habe die Möglichkeit die Mädchen bei ihrer Karriere zu unterstützen und Ihnen Einblicke in das Modelleben zu geben. Sie einfach auf ihrem Weg zu begleiten. Das ist das tolle an meinem Job.

Wenn du jetzt an deine Zeit zurückdenkst bei „Germany’s next Topmodel – by Heidi Klum“, welche Tipps hast du für die Mädchen, um die Show zu gewinnen, um am Ende „Austria’s next Topmodel“ zu sein? Wie sollen sie es angehen und worauf kommt es an?
Es kommt einfach darauf an aus sich herauszukommen, denn schön und hübsch sind sie alle sonst wären sie nicht dabei. Natürlich müssen sie bestimmte Basics mitbringen:  Größe, Figur, Maße usw., aber letztendlich wollen wir, dass die Mädchen sich hier wirklich entwickeln, dass sie aus sich herauskommen, dass sie auch mal über Grenzen gehen und Dinge tun, die sie sonst vielleicht nicht machen würden, aber im positiven Sinne. Sie sollen sagen: „Ok, wow, das habe ich vorher noch nie ausprobiert, und das trau ich mich jetzt hier mal. Ein persönlicher Tipp ist, einfach offen, wissbegierig und lernfähig zu sein, Dinge einfach auszuprobieren und natürlich Spaß dabei zu haben. Man sollte wirklich Leidenschaft mitbringen, denn das sieht man den Mädchen sofort an.

Du selbst hast mit 17 Jahren „Germany’s next Topmodel – by Heidi Klum“ gewonnen. Einige der Mädchen sind jetzt schon Anfang/Mitte 20. Ist man mit diesem Alter schon zu alt um noch Topmodel zu werden?
Es gibt auch viele Models die erst mit Mitte 20 bekannt und groß geworden sind. Oft gehört einfach Glück dazu, z.B. auf den ein oder anderen Tag entdeckt zu werden. Andere haben aber auch beispielsweise lange Jahre auf ihre Karriere hingearbeitet. Das Alter spielt also nicht immer die wichtigste Rolle.

Was kommt dann auf die Siegerin nach „Austria’s next Topmodel“ zu? Wie geht es dann weiter? Wie war das bei dir?
Es ist eine große Umstellung, plötzlich im Fokus der Öffentlichkeit zu stehen. Nach meinem Sieg bei „Germany’s next Topmodel“ musste ich mich erst Mal daran gewöhnen. Wichtig ist, dabei sein Ziel nicht aus den Augen zu verlieren, nämlich das Modeln. Mein Rat an die Mädchen: sie sollten vieles ausprobieren und vor allem auch mal eine Zeit lang ins Ausland gehen.

Worauf freust du dich persönlich am meisten bei „Austria’s next Topmodel“?
Ich freue mich besonders mit einem tollen Team zusammen zu arbeiten. Wir kennen uns mittlerweile ja alle schon etwas länger. Eine besondere Freude für mich ist auch immer die Entwicklung der Mädchen zu beobachten.

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