Fotografin: Andrea Diglas

Andrea Diglas ist sei 25 Jahren freischaffende Fotografin im deutschsprachigen Raum. Diglas empfindet Modeln als eine gute Lebensschule.

Name: Andrea Diglas
Alter:  56
Herkunft:  Wien
Laufbahn:  Zuerst Fotomodell, Sieben Jahre als Assistentin und seit 25 Jahren freischaffende Fotografin im deutschsprachigem Raum.
Hobby:  Musik, Fotografie und Kunst.
Lebensmotto:  "Erfolg ist einmal mehr aufstehen als umfallen." und "And always walk the extra mile".
Lieblingsmodel:  Lara Stone
Lieblingsdesigner:  Paul Harnden Shoemakers und belgische Designer.
Deine positiven Eigenschaften: Tolerant, einfühlsam, bescheiden.
Deine negativen Eigenschaften: Chaotisch, zu wenig selbstsicher, zu gutgläubig und zu ruhig.

Was bedeutet es für Dich im Rahmen von "Austria’s next Topmodel - Boys & Girls" zu fotografieren?
Eine große Ehre natürlich, von Euch angefragt zu werden!

Welche Eigenschaften muss ein Topmodel mitbringen um bei Dir einen guten Eindruck zu hinterlassen und um es Deiner Meinung nach weit zu schaffen?
Gutes Körpergefühl, gutes Umsetzungsvermögen der gewünschten Vorgaben oder Ziels, d.h. eigentlich gutes schauspielerisches Vermögen. Gutes Aussehen alleine reicht nicht. Ich suche immer nach einem Charaktergesicht.

Gibt es einen Fotojob der Dir in Erinnerung geblieben ist? Wenn ja, warum?
FOGAL Strümpfe, weltweite Kampagne. Wir durften nach White Sands in New Mexico fahren. Tolles Model, tolle Location, schöne Kleider... es war wunderbar. Und natürlich gehören alle schönen Reisen dazu, die mir der Beruf ermöglicht. 

Was erwartest Du Dir von einem Topmodel wenn es vor Deiner Kamera steht?
Professionelle Einstellung, aber das haben ohnehin heute alle Modelle. Starallüren gab es im vorigen Jahrtausend ;-)

Was macht Dir an Deiner Arbeit am Meisten Spaß?
Dass es immer anders ist. Photographie wird nie langweilig. Ich bin beim Fotografieren gerne ein Team Player, aber die restliche Zeit bin ich mein eigener Chef.

Welchen Tipp würdest Du potentiellen Bewerbern und angehenden Models mit auf den Weg geben?
Modeln ist eine gute Lebensschule. Du lernst, dich vor der Kamera zu bewegen, coram publicam, unter ständiger Beobachtung: da muss man schon über eine Grenze springen, diese Selbstsicherheit hilft Dir im Leben weiter. Außerdem lernst Du Sprachen, reist viel, Du musst hart arbeiten und viel durchhalten, es ist kein Spaziergang.....all die Eigenschaften kannst Du später gut gebrauchen, aber das Leben nach dem Modeln solltest Du nicht aus den Augen verlieren. d.h. Weiterbildung!

Gab es ein positives/negatives Erlebnis im Laufe Deiner Karriere, dass sich eingeprägt hat?
AMADEUS Mode. 1995? Damals noch analog mit der Pentax 6X7 fotografiert. Alle entwickelten Filme waren schwarz, als ich sie am nächsten Tag vom Labor erhielt. Die Kamera hatte einen technischen Fehler, den niemand bemerkt hat. Ich fiel fast in Ohnmacht, aber das ganze Team half mir, diesen Fehler wieder gut zu machen! Wir wiederholten alle Fotos, ohne dass jemand zusätzliches Geld verlangte. Das habe ich sehr geschätzt!

Etwas was Du immer schon einmal machen wolltest? Traumfotoshooting?
Eine tolle Modestrecke in der französischen Vogue.