Bundesländer entmachten - Ja oder Nein?

"Im Namen des Volkes" mit Ex-OGH-Präsidentin Irmgard Griss geht in die zweite Runde. Soll man den Ländern die Gesetzgebung entziehen? Dazu treffen Ex-Landeshauptmann Franz Schausberger und der Präsident der Oesterreichischen Nationalbank, Claus J. Raidl, aufeinander. Beide werden wieder von prominenten Experten unterstützt.

Zum zweiten Mal diskutieren unter der Leitung von Irmgard Griss zwei Seiten zu einem kontroversiellen Thema: Am Sonntag, den 11. Juni versuchen der ehemalige Salzburger Landeshauptmann Franz Schausberger und der Präsident der Oesterreichischen Nationalbank, Claus J. Raidl, die Zuschauer von Ihrer Meinung zu überzeugen. Dieses Mal bei „Im Namen des Volkes“: „Bundesländer entmachten – Ja oder Nein?“

Claus J. Raidl war vor seiner Führungsposition bei der Oesterreichischen Nationalbank knapp 20 Jahre lang Vorstandsvorsitzender beim Stahlproduzenten Böhler-Uddeholm und wichtigster wirtschaftspolitischer Berater von Bundeskanzler Wolfgang Schüssel. Der einflussreiche Manager fordert die Entmachtung der Bundesländer und erhält Unterstützung von „Bist du deppert!“-Star Gerald Fleischhacker und Politikwissenschafter Nikolaus Dimmel. Sie geben einen Überblick über Auswüchse, Absurditäten und Kosten des österreichischen Bundesländer-Systems.

Franz Schausberger war von 1996 bis 2004 Salzburger Landeshauptmann, ist Sonderberater der EU-Kommission und seit 20 Jahren Mitglied im Ausschuss der Regionen. Er verteidigt den österreichischen Föderalismus und hat dazu Volksmusik-Star Marc Pircher und die Politologin Kathrin Stainer-Hämmerle in seinem Team. Sie betonen Bürgernähe und Wichtigkeit der Bundesländer für die Lebensrealität der Menschen.

Wie bereits bei der ersten Ausgabe leitet Ex-OGH-Präsidentin Irmgard Griss den Wettkampf der Argumente. Mit Hilfe von Experten, Gegenfragen und Video-Zuspielern versuchen Raidl und Schausberger, die Zuseher zu überzeugen. Das von OGM repräsentativ ausgewählte Österreich-Panel entscheidet am Ende darüber, welche Seite die besseren Argumente hatte. Und per Social Media und Telefon-Hotline kann ganz Österreich seine Meinung sagen, Zuschauerreaktionen werden auch dieses Mal wieder zugespielt.

„Liefere mir die Tatsachen, dann werde ich dir das Recht geben.“ In einer Zeit, in der Medien - manchmal bewusst - Verunsicherung und Angst stiften, steht dieses neue PULS 4-Format für Klarheit und Fairness.

"Im Namen des Volkes" - die erste wiederkehrende Polit-Show im Hauptabend, geht am Sonntag, den 11. Juni, um 20:15 Uhr LIVE auf PULS 4 in die zweite Runde und setzt sich einmal im Monat mit den brennendsten gesellschaftspolitischen Fragen Österreichs auseinander.