Insgesamt 5,68 Millionen Euro hat man für 650 Hektar Grund in den Karawanken bezahlt, ohne genau zu wissen, ob tatsächlich Wasser vorhanden ist. Bis heute hat die Stadt Klagenfurt deswegen weitere 400.000 Euro weggespült, um mittels unzähliger Gutachten in diesem Gebiet geeignete Wasservorkommen zu finden. Leider haben diese aber auch keinen Aufschluss über Menge und Verwertbarkeit des Trinkwassers gegeben. Grundbesitzer sind die Stadt Klagenfurt (450 ha) und die Klagenfurter Stadtwerke (200 ha), die jetzt am Trockenen sitzen. Denn ein aktuelles Gutachten des Joanneum Research zeigt: Die Quellschüttung ist zu gering! Der Kauf der Grundstücke war umsonst – und für den Steuerzahler noch dazu sehr teuer.