Berichte über Festnahmen von Terror-Verdächtigen und die Beobachtung von "Gefährdern" sorgen bei den Österreichern für Verunsicherung. Wie schnell jemand ein Gefährder werden kann, davon erzählt Joachim Gerhard: Seine zwei Söhne radikalisieren sich innerhalb weniger Monate und reisen nach Syrien, um sich den Terroristen des IS anzuschließen. Die Kriminalität in Österreich ist rückläufig, dennoch ist das vielzitierte subjektive Sicherheitsgefühl in den letzten zehn Jahren gesunken. Viele Bürger fühlen sich an Orten wie dem Wiener Praterstern oder dem Linzer Hauptbahnhof nicht mehr wohl. Ist unsere Polizei für die neuen Herausforderungen gerüstet? Wie gefährlich ist Österreich tatsächlich? Und was kann getan werden, um Radikalisierung zu vermeiden?