Ein Tiroler Bauer ließt die Zeitung weil sein Eber eigentlich nix mehr taugt und der braucht für die Marly einen guten, jungen Eber der die Marly bespringt, dass man wieder junge Ferkeln hat. Liest er so in der Zeitung und auf einmal liest er ja es gäbe einen Eber aber der ist vierzig Kilometer weiter. Denkt sich: „Vierzig Kilometer weiter... Wie bring i die Marly-Sau da hin? Ja gut, des werd ma scho schaffen.“ Auffe auf an Schubkarren, nimmt den Schubkarren, nimmt die Marly, haut sie in den Schubkarren, nimmt den Schubkarren und dann geht’s los: Vierzig Kilometer - Grunz - Grunz - Grunz. Vierzig Kilometer später abgeladen, zugelassen dem Bauern zoit, danke. Auffe mitm Eber, und wieder: Grunz - Grunz - Grunz, vierzig Kilometer heim. Und weil in der Zeitung gestanden ist "Erfolg stellt sich umgehend ein", ist er am nächsten Tag owe grennt in Stall, schaun ob die jungen Ferkel schon da sein. Und denkt sich: „Na wieder nichts, des darf ja ned wahr sein. Des woa a Legerl.“ Der macht no amoi die Zeitung auf, liest zehn Kilometer weiter wär auch ein Eber, jung aber sehr springfreudig. Denkt sich: „Is ma wurscht, den probier i a no aus.“ Schubkarren gnommen, Schweindl auffe aufn Schubkarren - Grunz - Grunz - Grunz. Zehn Kilometer weiter, oglossn, zuaglossn, zahlt. Auffe mitn Schubnkarren und Grunz - Grunz - Grunz - hoam damit. Nächsten Tag owe in den Stall, scho wieder kane jungen Ferkel, denkt sich: „Darf ja ned woah sein, des gibt’s ja gar ned. Des muass ja amoi funktionieren.“ Nu amoi Zeitung auf, hat glesen: „Ein alter Eber, fünfhundert Meter weiter beim Dorfbrunnen. Alt aber sehr erfahren.“ Denkt sich: „Is ma wurscht, aller guter Dinge sind drei.“ Schweindl gschnappt, die Marly auffe aufn Schubkarren, Schubkarren gschnappt - Grunz - Grunz -Grunz. Fünfhundert Meter weiter oglossn, zuaglossn, zoit. Marly wieder gschnappt - grunz - grunz - grunz - hoam. Nächsten Tag in der Friah wollt er owe in Stoi - ach, die Bandscheiben! Die Schlepperei, das ist natürlich viel Arbeit. Die Bandscheiben macht nimmer mit, hat er seine Frau gweckt, hat er gsagt: „Moidl, geh owe in Stoi und schau ob die jungen Ferkel schon do sein.“ Die geht owe, kimmt freudestrahlend ins Schlafzimmer, sagt: „Schatzi!“ Sagt er: „Mei, san die jugnen Schweindl da?“ Sagt sie: „Na!“ „Ja warum strahlst du dann so?“ „Stell da vua, des Luder liagt schon wieder aufn Schubkarren drauf.“